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Plätze frei Finissage Ausstellung: Angekommen?! (15B)

Fr. 21.09.2018 18:00 - 19:30 Uhr
Dozentin: Heidi Kassai

Ausstellung im Foyer des Heilig-Geist-Hospitals Bingen
Wie wird man eigentlich Binger? Früher galt man in manchen Augen noch als "Zugezogener", wenn man schon Dreiviertel seines Lebens hier verbracht hatte. Die Zeiten haben sich gewandelt und man sieht in Bingen täglich neue Gesichter, ohne die unser Leben ärmer wäre. Andere Gesichter sind vielleicht schon länger da und trotzdem wissen wir gar nicht, welche Geschichte hinter diesem Menschen steckt.
In dieser Ausstellung wollen wir Menschen vorstellen, die in den letzten Jahren in Bingen angekommen sind. Wir haben sie nach ihrer Geschichte gefragt. Dabei ging es uns jedoch nicht in erster Linie darum, einen Steckbrief zu verfassen oder immer gleiche Fragen zu stellen. Wir wollten eine kleine Geschichte aus ihrem Alltag hören, die ihnen einfiel, als wir sie fragten, ob sie angekommen sind, wie sie angekommen sind, ob sie sich angekommen fühlen. Angekommen, in unserer Stadt, in einer neuen Wohnung, einem neuen Lebensabschnitt...
Für all diese Fragen stehen Fragezeichen und Ausrufezeichen im Titel. "Angekommen?!" Wir laden alle ein, sich in dieser Ausstellung auf die Geschichten dieser Mitmenschen einzulassen, sich überraschen zu lassen und den Blick nicht nur oberflächlich vorbeistreifen zu lassen.
Begegnen Sie dort zum Beispiel einem bekannten Musiker aus Hamburg, der in Bingen die Wonnen des Landlebens zu schätzen gelernt hat, einem somalischen Flüchtling, der hier den ersten Schneemann seines Lebens baute und eine unvergessliche Begegnung mit dem Nikolaus hatte oder einem jungen Mann, der seine Eltern in Wien abholt, weil sie sich nicht trauen auf der Deutschen Autobahn zu fahren, und, und, und ... lassen Sie sich überraschen.
Jeder Mensch ist einzigartig. Das können wir entdecken, wenn wir unsere Augen, Ohren und Herzen öffnen.
Der große Schriftsteller Heinrich Böll schrieb einmal, er wolle "es so sehen wie es ist, mit einem menschlichen Auge, das normalerweise nicht ganz trocken und nicht ganz nass ist, sondern feucht - und wir wollen daran erinnern, dass das lateinische Wort für Feuchtigkeit Humor ist, - ohne zu vergessen, dass unsere Augen auch trocken werden können oder nass". Auch wenn wir uns gewiss nicht mit dem literarischen Anspruch eines Nobelpreisträgers messen, wünschen wir jedoch bei der Lektüre dieser literarischen Portraits viel Freude.
Einführung: Heidi Kassai, Tobias Strunk

Anmeldung möglich Qualifizierung von Sprachförderkräften - Modul 6 (06F)

Fr. 21.09.2018 10:00 - 17:00 Uhr
Dozentin: Dr. Ewa Schmied

6. Konzeption und Durchführung von Sprachfördereinheiten

Mit Abschlusszertifikat
Die Entwicklung von Sprachkompetenz ist ein zentraler Schlüssel zur Bildung, eine wichtige Voraussetzung für den schulischen und beruflichen Erfolg sowie für eine aktive, verantwortungsvolle Beteiligung am gesellschaftlichen und politischen Leben. Im Rahmen des Landesprogramms "Zukunftschance Kinder - Bildung von Anfang an" wird der Ausbau der Sprachfördermaßnahmen daher besonders gefördert. Um zu gewährleisten, dass die zusätzlichen Sprachfördermaßnahmen auf hohem Niveau durchgeführt werden, hat das Projekt "Qualifizierung von Sprachförderkräften in Rheinland-Pfalz" ein Weiterbildungskonzept für eine kompetenz- und praxisbezogene Qualifizierungsmaßnahme im Elementarbereich entwickelt. In acht durch Selbstlernmaterialien unterstützten Fortbildungsmodulen sollen die Personen, die Sprachförderung in rheinland-pfälzischen Kindertagesstätten durchführen, in ihren Kompetenzen weitergebildet werden.


1. Leitideen, Rahmenbedingungen und Querschnittsaufgaben der frühkindlichen Pädagogik für die sprachliche Förderung in der Kindertagesstätte
2. Wahrnehmung und Beschreibung kindlicher, Sprachentwicklungsprozesse I
3. Wahrnehmung und Beschreibung kindlicher Sprachentwicklungsprozesse II
4. Beobachtung und Dokumentation von Sprache und Sprachentwicklung
5. Methodisch-didaktisches Wissen für die Sprachförderung
6. Konzeption und Durchführung von Sprachfördereinheiten
7. Dokumentation, Auswertung u. Weiterentwicklung von Sprachfördereinheiten
8. Reflexions- bzw. Präsentationstag
9. Die Sprachentwicklung von Kindern bis 3 Jahren
In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Hunsrück und mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur Rheinland-Pfalz

6. Konzeption und Durchführung von Sprachfördereinheiten
Folgende Schwerpunkte werden bearbeitet: Didaktische Planung und Gestaltung von Sprachfördereinheiten (Praxisaufgabe), Gestaltung des Verhältnisses von allgemeiner Sprachbildung und gezielter Sprachförderung im Kindertagesstätten-Alltag, Pädagogischer Umgang mit den unterschiedlichen Voraussetzungen von Kindern in einer Gruppe, mit ihren Bedürfnissen / Interessen sowie konstruktives Handeln bei möglichen Störungen