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Programm / Programm / Gesellschaft / Geschichte, Zeitgeschehen
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Anmeldung möglich Ausstellung: Der Kommunismus in seinem Zeitalter (30)

Di. 25.04.2017 (08:00 - 21:00 Uhr) - Fr. 30.06.2017
Dozentin:

2017 jährt sich die Russische Revolution zum 100. Mal, die mit dem Sturz des Zaren im Februar 1917 ihren Ausgang nahm. Doch die Hoffnung auf eine Demokratisierung Russlands sollte sich nicht erfüllen. Im Oktober 1917 griffen in Petrograd, dem heutigen Sankt Petersburg, die Bolschewiki unter der Führung Lenins nach der Macht. Ihr Putsch, der später zur Oktoberrevolution mystifiziert werden sollte, war die Geburtsstunde des Kommunismus, der zur größten und tiefgreifendsten Massenbewegung des 20. Jahrhunderts wurde. In der ganzen Welt entstanden Parteien, die als Teil der Kommunistischen Internationale von ihren Mitgliedern totale Hingabe und absolute Disziplin verlangten. Sobald eine kommunistische Partei die Macht errungen hatte, mussten sich alle Bürgerinnen und Bürger ihrem Regime aktiv unterordnen.

Dieser gewaltsam durchgesetzte totalitäre Anspruch auf die Gestaltung aller Lebensbereiche hat zahllose Existenzen zerstört und Abermillionen Menschenleben vernichtet. Und er hat immense geistige sowie soziale Verwüstungen hinterlassen. Zugleich aber konnten die Kommunisten in ihren Hochzeiten einen erstaunlichen jugendlichen Enthusiasmus sowie bedeutende intellektuelle und künstlerische Energien mobilisieren – bis die permanenten Überspannungen in Erschöpfung, Passivität, Zynismus oder Dissidenz mündeten.

Trotz dieser Entwicklung kam der jähe Kollaps des Sozialistischen Lagers und der UdSSR nach 1989 unerwartet - ebenso unerwartet wie der Aufschwung Chinas unter der ungebrochenen Diktatur der Kommunistischen Partei. Beides lässt die historische Karriere des Weltkommunismus seit 1917 umso erklärungsbedürftiger erscheinen.

Die Ausstellung präsentiert über 200 zeithistorische Fotos, Dokumente, Schaubilder sowie QR-Codes. Mit letzteren können Besitzer von internetfähigen Mobiltelefonen zeitgenössische Filmdokumente zu den Ausstellungsthemen abrufen.


Ausstellung 25.04.2017 - 30.06.2017
Vernissage mit Oberbürgemeister Feser: Dienstag, 25.04.17, 18:00 Uhr

Kurs abgeschlossen 12. Interreligiöses Gespräch (00)

Do. 30.03.2017 19:00 - 22:00 Uhr
Dozent: Dr. Hüseyin Kurt

Vergiss es nicht: Auch Du bist ein Fremdling gewesen - der Umgang mit Fremden in den Weltreligionen

Schon immer haben "fremde Menschen" in Ländern gelebt, in denen die verschiedenen Weltreligionen das Leben prägten. Und so finden sich in den religiösen Schriften immer wieder Hinweise darauf, wie man mit "fremden Menschen" umgehen kann und soll. Interessant ist, dass gerade in den monotheistischen Religionen die Gläubigen daran erinnert werden, dass sie selbst immer wieder in der Geschichte Fremdlinge waren und sie nur dank der Unterstützung anderer Völker überleben konnten. Und oft gehen die heiligen Schriften sogar noch ein Schritt weiter, wenn sie die Gläubigen daran erinnern, dass sie überhaupt in dieser Welt nur Fremdlinge sind, da ihre eigentliche Heimat doch an einem ganz anderen Ort ist.
Seit vielen Monaten steht der Umgang mit Flüchtlingen und Einwanderern in Deutschland ganz oben auf der Tagesordnung. Wie soll ich ihnen begegnen? Was steht ihnen zu, wo darf ich aber auch auf die eigenen Vor-stellungen und Werte beharren und Akzeptanz und Respekt einfordern? Wie kann es gelingen, dass "der Fremdling in Frieden unter euch leben" kann? Gemeinsam mit Vertretern unterschiedlicher Weltreligionen wollen wir diese Frage in unserem jährlichen interreligiösen Dialogabend aufgreifen und schauen, ob die Modelle, die sich in den religiösen Überlieferungen finden lassen, uns heute Anregungen geben können.

Einführung: Olliver Zobel
Moderation: Dr. Ralf Kohl
In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Johanneskirchengemeinde Bingen.

Kurs abgeschlossen ... oder ein Trauerredner? (10)

Do. 11.05.2017 19:00 - 21:15 Uhr
Dozent: Reiner Oschewsky

Bestattungskultur im Wandel
Als Ergänzung zu der Reihe "Bestattungsriten in verschiedenen Religionen", die die VHS in Zusammenarbeit mit dem Förderverein des Malteser Hospizdienstes St. Hildegard e.V. durchgeführt hat, findet am 11.5.2017 ein Informationsabend mit dem Trauerredner Reiner Oschewsky statt.
Noch vor wenigen Jahren waren konfessionelle Beerdigungen selbstverständlich. Zunehmend werden heute alternativ Trauerredner beauftragt. Was unterscheidet diese Form der Bestattung von einer Beerdigung mit konfessionellem Ritus? Was bewegt Menschen dazu, einen Trauerredner zu bevorzugen? Welche Qualifikationen zeichnen einen Trauerredner aus? Aus welchen Quellen schöpfen Trauerredner für sich selbst und für Angehörige Trost? Wer wendet sich wann an einen Trauerredner und wie entsteht der Kontakt? Diese und andere Fragen können nach einem einführenden Vortrag von Herrn Oschewsky von den Teilnehmern gestellt werden.
Ziel der Reihe "Bestattungsriten" ist es, zu verstehen, wie Veränderungen unserer Bestattungskultur zu erklären sind. Je mehr Alternativen zur Wahl stehen, desto schwieriger gestaltet sich die bewusste Entscheidung für die Bestattungsart. Diese Thematik betrifft jeden Menschen selbst und gleichermaßen die Angehörigen. Gesprächsbeiträge aus dem Kreis der Zuhö-rer sind ausdrücklich erwünscht.
Nach dem Vortrag werden Wein, Wasser und Brezel gereicht.
In Zusammenarbeit mit dem Förderverein des Malteser Hospizdienstes St. Hildegard Bingen.

Kurs abgeschlossen Die bleibende Erwählung der Juden und Luther (20)

Do. 08.06.2017 19:30 - 21:00 Uhr
Dozentin:

Vortrag von Dr. Ulrich Oelschläger, Präses der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau

Vor einem Jahr erinnerte die Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau an die Erweiterung des Grundartikels ihrer Kirche vor 25 Jahren: "Aus Blindheit und Schuld zur Umkehr gerufen, bezeugt sie neu die bleibende Erwählung der Juden und Gottes Bund mit ihnen. Das Bekenntnis zu Jesus Christus schließt dieses Zeugnis ein." Ein langer Lernprozess ist dieser Erweiterung vorausgegangen und der Vertreter des Zentralrates der Juden, Doron Kiesel, würdigte dies. Er hielt jedoch auch fest, dass diese Erkenntnis weiterhin bekannt gemacht werden muss, da die Kirche lange Zeit etwas ganz Anderes vertreten hat. Als Historiker engagiert sich Präses Dr. Oelschläger seit vielen Jahren in diesem Bereich und hat sich besonders mit den Schriften Luthers über die Juden beschäftigt.
So erwartet Sie an diesem Abend ein profunder Kenner der Schriften Luthers und ein engagierter Zeitgenosse, der sich für ein gutes Verhältnis von Judentum und Kirche einsetzt.

In Zusammenarbeit mit der evangelischen Johanneskirchengemeinde und dem Arbeitskreis jüdisches Bingen.

Plätze frei Ausstellung: Asyl ist Menschenrecht (30)

Mo. 25.09.2017 (08:00 - 21:00 Uhr) - Sa. 18.11.2017
Dozentin:

Warum fliehen Menschen? Welchen Gefahren sind sie ausgesetzt? Welche Wege müssen sie beschreiten, welche Hindernisse überwinden? Wo und unter welchen Umständen finden sie Schutz? Dies sind die grundlegenden Fragen, zu denen die Ausstellung "Asyl ist Menschenrecht" Informationen geben will. In vielen Teilen der Welt werden Menschen Opfer von Krieg, Gewalt und Verfolgung, von Diskriminierung, Not und Per-spektivlosigkeit. Gegenwärtig sind über 65 Millionen Menschen auf der Flucht, mehr als je zuvor. Auch angesichts der kontinuierlich steigenden Flüchtlingszahlen ist es wichtig, die Hintergründe und Zusammenhänge zu verstehen. Wie ist die Situation in den Kriegs- und Krisengebieten, was geschieht entlang der Fluchtrouten, wie reagiert die Europäische Union, wie verhalten sich die einzelnen Mitgliedsstaaten? Weitere Fragestellungen drehen sich um die Aufnahmebedingungen und Perspektiven für Flüchtlinge in Deutschland, die Entwicklungen in der Zivilgesellschaft und leider auch die Konfrontation mit der gefährlich anwachsenden rassistischen Hetze und Gewalt.

Plätze frei Vernissage Ausstellung: Asyl ist Menschenrecht (30A)

Mo. 25.09.2017 18:00 - 19:30 Uhr
Dozentin:

Warum fliehen Menschen? Welchen Gefahren sind sie ausgesetzt? Welche Wege müssen sie beschreiten, welche Hindernisse überwinden? Wo und unter welchen Umständen finden sie Schutz? Dies sind die grundlegenden Fragen, zu denen die Ausstellung "Asyl ist Menschenrecht" Informationen geben will. In vielen Teilen der Welt werden Menschen Opfer von Krieg, Gewalt und Verfolgung, von Diskriminierung, Not und Per-spektivlosigkeit. Gegenwärtig sind über 65 Millionen Menschen auf der Flucht, mehr als je zuvor. Auch angesichts der kontinuierlich steigenden Flüchtlingszahlen ist es wichtig, die Hintergründe und Zusammenhänge zu verstehen. Wie ist die Situation in den Kriegs- und Krisengebieten, was geschieht entlang der Fluchtrouten, wie reagiert die Europäische Union, wie verhalten sich die einzelnen Mitgliedsstaaten? Weitere Fragestellungen drehen sich um die Aufnahmebedingungen und Perspektiven für Flüchtlinge in Deutschland, die Entwicklungen in der Zivilgesellschaft und leider auch die Konfrontation mit der gefährlich anwachsenden rassistischen Hetze und Gewalt.