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Programm / Programm / Gesellschaft / Geschichte, Zeitgeschehen
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Kurs abgeschlossen Ausstellung: Asyl ist Menschenrecht (30)

Mo. 25.09.2017 (08:00 - 21:00 Uhr) - Sa. 18.11.2017
Dozentin:

Warum fliehen Menschen? Welchen Gefahren sind sie ausgesetzt? Welche Wege müssen sie beschreiten, welche Hindernisse überwinden? Wo und unter welchen Umständen finden sie Schutz? Dies sind die grundlegenden Fragen, zu denen die Ausstellung "Asyl ist Menschenrecht" Informationen geben will. In vielen Teilen der Welt werden Menschen Opfer von Krieg, Gewalt und Verfolgung, von Diskriminierung, Not und Per-spektivlosigkeit. Gegenwärtig sind über 65 Millionen Menschen auf der Flucht, mehr als je zuvor. Auch angesichts der kontinuierlich steigenden Flüchtlingszahlen ist es wichtig, die Hintergründe und Zusammenhänge zu verstehen. Wie ist die Situation in den Kriegs- und Krisengebieten, was geschieht entlang der Fluchtrouten, wie reagiert die Europäische Union, wie verhalten sich die einzelnen Mitgliedsstaaten? Weitere Fragestellungen drehen sich um die Aufnahmebedingungen und Perspektiven für Flüchtlinge in Deutschland, die Entwicklungen in der Zivilgesellschaft und leider auch die Konfrontation mit der gefährlich anwachsenden rassistischen Hetze und Gewalt.

Kurs abgeschlossen Vernissage Ausstellung: Asyl ist Menschenrecht (30A)

Di. 26.09.2017 18:00 - 19:30 Uhr
Dozentin:

Warum fliehen Menschen? Welchen Gefahren sind sie ausgesetzt? Welche Wege müssen sie beschreiten, welche Hindernisse überwinden? Wo und unter welchen Umständen finden sie Schutz? Dies sind die grundlegenden Fragen, zu denen die Ausstellung "Asyl ist Menschenrecht" Informationen geben will. In vielen Teilen der Welt werden Menschen Opfer von Krieg, Gewalt und Verfolgung, von Diskriminierung, Not und Per-spektivlosigkeit. Gegenwärtig sind über 65 Millionen Menschen auf der Flucht, mehr als je zuvor. Auch angesichts der kontinuierlich steigenden Flüchtlingszahlen ist es wichtig, die Hintergründe und Zusammenhänge zu verstehen. Wie ist die Situation in den Kriegs- und Krisengebieten, was geschieht entlang der Fluchtrouten, wie reagiert die Europäische Union, wie verhalten sich die einzelnen Mitgliedsstaaten? Weitere Fragestellungen drehen sich um die Aufnahmebedingungen und Perspektiven für Flüchtlinge in Deutschland, die Entwicklungen in der Zivilgesellschaft und leider auch die Konfrontation mit der gefährlich anwachsenden rassistischen Hetze und Gewalt.

Anmeldung möglich Ausstellung: Krieg im Äther (10)

Mo. 23.04.2018 (08:00 - 21:00 Uhr) - Fr. 22.06.2018
Dozentin:

Ausstellung zum medialen Klassenkampf beider deutscher Staaten
Medien machen Meinung - ob Ukraine-Krise, Griechenland oder Flüchtlingsströme. Das Fernsehen als Leitmedium beansprucht dabei die Deutungshoheit. Doch welchen Bildern kann man trauen? Wo verläuft die Grenze zwischen Information und Manipulation?
Gefördert mit Mitteln der "Bundesstiftung Aufarbeitung" hat das Wilhelm Fraenger-Institut eine Ausstellung erarbeitet, die das Fernsehen als Mittel der Auseinandersetzung zwischen Ost und West hinterfragt. Texttafeln und TV-Beispiele von 1956 bis 1989 zeigen das Fernsehen als Mittel der Propaganda einerseits und als Weg zur freien Meinungsbildung andererseits. In Gegenüberstellung werden bedeutende historische Ereignisse wie Mauerbau und Mauerfall aus der Perspektive beider deutscher Staaten beleuchtet. - Freie Medien versus Zensur, Demokratie versus Diktatur.

Anmeldung möglich Ausstellung: Impressionen aus meinem Leben (12)

Mo. 05.02.2018 (08:00 - 21:00 Uhr) - Fr. 06.04.2018
Dozent: Nadjib Bouhara

Nadjib Bouhara ist ein algerischer Künstler. Er wurde am 20.11.1981 in Annaba geboren und wohnt seit 2013 in Deutschland, heute in Bingen am Rhein. In Algerien absolvierte Nadjib Bouhara eine Lehre zum Großhandelskaufmann. Er hat sich seit Kindestagen für die Kunst interessiert und hat mit 4 Jahren begonnen zu zeichnen. Sein Vater, der ein Musiker war, hat ihn ermutigt und alles getan, damit er sein Talent entwickeln kann. Besonders inspiriert ihn der nordafrikanische Musikstil "Malaouf".
Nadjib Bouhara beschäftigt sich mit vielen Stilen und Medien und arbeitet auf Leinwand, Papier, Holz, etc. Skulpturen und Assemblage sind auch ein Teil seiner Kunst. Er hat bereits mehrfach in Algerien und Deutschland ausgestellt.

Anmeldung möglich Vernissage Ausstellung: Impressionen aus meinem Leben (12A)

Mo. 05.02.2018 18:00 - 19:30 Uhr
Dozent: Nadjib Bouhara

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Plätze frei 13. Interreligiöses Gespräch: Was macht das Kreuz dort an der Wand? (00)

Do. 22.03.2018 19:00 - 22:00 Uhr
Dozentin: Yoshiharu Matsuno

13. Interreligiöses Gespräch: Was macht das Kreuz dort an der Wand?
Zum Verhältnis von Religion und Staat
Je nach Region ist es noch ganz selbstverständlich, dass ein Kreuz in staatlichen Einrichtungen hängt, im Gerichtssaal oder in Schulen. Doch immer wieder haben Menschen in den letzten Jahren gefordert, dass solche religiösen Symbole in staatlichen Gebäuden abgehängt werden. Aktuell wird zum Beispiel in Ingelheim diskutiert, ob die neue Veranstaltungshalle King eine religiöse Einweihung erfahren soll.
Denn im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland steht, dass der Staat sich weltanschaulich und religiös neutral verhalten soll. Der deutsche Staat sichert allen Bürgerinnen und Bürgern Religionsfreiheit zu, solange dadurch nicht die Rechte Dritter eingeschränkt oder verletzt werden. Aus diesem Grund hat das Bundesverfassungsgericht vielen Klagen stattgegeben, so dass religiöse Symbole aus staatlichen oder öffentlichen Gebäuden entfernt werden mussten.
Auf der anderen Seite fördert der Staat weltanschauliche und religiöse Gruppen, zum Beispiel durch zielgerichtete Fördermittel für Kindertagesstätten und Schulen. Manche Religionsgruppen genießen Vorteile, wenn sie eine Körperschaft des öffentlichen Rechts sind. Schließlich hält die Verfassung der Bundesrepublik ebenso fest, dass sie sich einem Gott und den Menschen verpflichtet weiß.

Dr. Yoshiharu Matsuno (Buddhismus), Dr. Hüseyin Kurt (Islam), Dr. Schütz (Evangelische Kirche) und
Dr. Peter Waldmann (Judentum).

Einführung: Olliver Zobel
Moderation: Dr. Ralf Kohl
In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Johanneskirchengemeinde Bingen.