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< An der Musikschule ertönt nun auch das „tiefe Blech“
09.10.2019 10:33 Alter: 63 Tage

VHS Bingen erneut qualitätstestiert

Übergabe des Zertifikats an Oberbürgermeister Thomas Feser am 23.10.2019, 14.30 Uhr


Im Jahr 2007 unterzog sich die Volkshochschule Bingen erstmals einer unabhängigen Prüfung im Rahmen einer externen Qualitätstestierung. Die gute Qualität ihrer Arbeit wurde mit dem anerkannten Zertifikat der Lernerorientierten Qualitätstestierung ausgezeichnet. Richtige Qualitätsarbeit ist allerdings keine einmalige Angelegenheit sondern ein kontinuierlicher Prozess. Bildungseinrichtungen sind in ihrem Angebot, ihren Strukturen und Arbeitsweisen ständigen Veränderungen unterworfen. Daher wird in regelmäßigen Abständen die Qualitätsarbeit erneut überprüft. Zum dritten Mal in Folge erhält nun die Volkshochschule Bingen die offizielle Bestätigung ihrer qualitativ hochwertigen Arbeit: am 23.10. 2019 um 14:30 Uhr wird das Qualitätstestat an den VHS-Vorsitzenden Oberbürgermeister Thomas Feser übergeben.

 

Insgesamt fast ein Jahr hat sich das Team der VHS Bingen intensiv damit beschäftigt, alle ihre Abläufe zu analysieren und in einem Selbstreport schriftlich darzustellen. Neben so offensichtlichen Abläufen wie dem Anmeldeverfahren und der Kundenkommunikation wurden auch Prozesse zur Unternehmenssteuerung, zur Einstellung neuer Mitarbeitender oder zum Beschwerdemanagement bearbeitet. „Die VHS wird von oben bis unten durchleuchtet, jeder Arbeitsschritt in allen Aufgabenbereichen angeschaut. In vielen Teamsitzungen und zusätzlichen Besprechungen wurde die Qualitätsarbeit in dem Mittelpunkt gerückt.“, fasst der VHS-Vorsitzende Oberbürgermeister Thomas Feser die Arbeit zusammen.

 

VHS-Leiter René Nohr sieht zwar den zusätzlichen Arbeitsaufwand, den ein Testierungsprozess mit sich bringt, die Vorteile überwiegen jedoch bei weitem: Die tägliche Arbeit reflektieren, Veränderungsmöglichkeiten erkennen und so die Qualität für Teilnehmende, Kursleitende und auch die VHS-Mitarbeitenden erhöhen, das ist ein großer Gewinn für die Gesamteinrichtung. „Viele Verbesserungen unserer Arbeit in den letzten Jahren haben ihren Ursprung in unseren Besprechungen zum Thema Qualität gehabt“, stellt der VHS-Leiter fest.

 

Die Gutachterin der Zertifizierungsstelle Beate Plänkers gratuliert der Volkshochschule und Musikschule Bingen und stellt die Vorzüge der Lernerorientierten Qualitätstestierung in der Aus-, Fort- und Weiterbildung (kurz LQW) heraus. Im Gegensatz zu anderen Qualitätsmanagementsystemen ist sie ein speziell auf Bildungseinrichtungen ausgerichtetes Verfahren, das der Besonderheit des Bildungssektors Rechnung trägt. Das »Endprodukt«, d.h. der Lernerfolg der Teilnehmenden, kann nicht von der anbietenden Weiterbildungsorganisation hergestellt werden, sondern nur die Lernenden selbst können den Lernerfolg in Eigenaktivität erarbeiten. Weiterbildungsorganisationen können daher nur die Rahmenbedingungen von Bildung bereitstellen. Ob Bildung dann tatsächlich gelingt, liegt letztendlich nicht in ihrer Hand. Dieser Sonderstatus der Bildungsbranche macht ein eigenständiges Qualitätsmanagement erforderlich.

 

Auch nach der Übergabe des Testats geht die Qualitätsarbeit an der VHS Bingen weiter, in Teambesprechungen und Vorstandssitzungen. Der nächste Selbstreport ist in vier Jahren fällig.

 

Weitere Informationen unter: Tel. 06721-30885-0, Fax 06721-30885-39, bzw. im Internet: www.vhs-bingen.de, E-mail: service@vhs-bingen.de