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< Pessimisten finden Probleme, Optimisten finden Lösungen. Resilienztag an der VHS Bingen
25.10.2019 10:23 Alter: 20 Tage

VHS Bingen erneut qualifiziert

Es tut sich immer wieder was in und an der Binger Volkshochschule


„Ich finde es toll, dass alle da immer wieder so engagiert mitmachen und damit erneut die Qualifizierung erreicht haben“, so der Binger Oberbürgermeister Thomas Feser (vo li), zu René Nohr, dem Leiter und Geschäftsführer der Binger Volkshochschule (VHS) und zu seinem Team. Sie hatten sich in großer Zahl zur erneuten Zertifikatsübergabe um den VHS-Vorsitzenden Thomas Feser, in den Räumen der Bildungs- und Weiterbildungsanstalt der Stadt Bingen versammelt.

À pro pos Räume, „wir sind froh, dass wir nun auch über die Bundesmittel ‚Aktive Stadtzentren‘ rund 1,8 Mio Euro als Zuschuss erhalten, um die Sanierung des VHS-Gebäudes, also quasi der ‚Hardware‘ des Instituts, für rund 2,3 Mio Euro zu bewerkstelligen. Es wäre natürlich sehr gut, dabei auch endlich die Barrierefreiheit zu erreichen, aber das ist nicht so einfach“, so Thomas Feser im Interview mit der BIG. Feser hatte diese lukrative Möglichkeit auf Grund „meines gewachsenen Netzwerks erkannt und die Zuwendung beantragen lassen“.

René Nohr, dem über diese geplanten Vorhaben die Freude im Gesicht abzulesen war, bekundete denn auch seinen Stolz auf seine Mitarbeiter, und baute ob der Sanierungspläne „die Brücke zur Qualität der VHS, denn bei aller Anerkennung für die Lehrkompetenz der VHS wird doch hin und wieder Kritik an den Räumlichkeiten der Veranstaltungen“ geübt, meinte er nicht nur ironisch.

Dreimal ausgezeichnet kommt nicht von ungefähr

Im Jahr 2007 unterzog sich die Volkshochschule Bingen erstmals einer unabhängigen Prüfung im Rahmen einer externen Qualitätstestierung. Richtige Qualitätsarbeit ist allerdings keine einmalige Angelegenheit sondern ein kontinuierlicher Prozess. Zum dritten Mal in Folge erhielt nun die Volkshochschule Bingen die offizielle Bestätigung ihrer qualitativ hochwertigen Arbeit. Insgesamt fast ein Jahr hat sich das Team der VHS Bingen intensiv damit beschäftigt, alle ihre Abläufe zu analysieren und in einem Selbstreport schriftlich darzustellen. „Die VHS wird von oben bis unten durchleuchtet, jeder Arbeitsschritt in allen Aufgabenbereichen angeschaut“, fasste der VHS-Vorsitzende Oberbürgermeister Thomas Feser die Arbeit zusammen.

Arbeitsaufwand bringt Vorteile

VHS-Leiter René Nohr sieht zwar den zusätzlichen Arbeitsaufwand, den ein Testierungsprozess mit sich bringt, die Vorteile überwiegen jedoch bei weitem: „Viele Verbesserungen unserer Arbeit in den letzten Jahren haben ihren Ursprung in unseren Besprechungen zum Thema Qualität gehabt“, so der VHS-Leiter. Die Gutachterin der Zertifizierungsstelle Beate Plänkers (vo Mitte) gratulierte der Volkshochschule und Musikschule Bingen und stellte die Vorzüge der Lernerorientierten Qualitätstestierung in der Aus-, Fort- und Weiterbildung (kurz LQW) heraus. Auch nach der Übergabe des Testats geht die Qualitätsarbeit an der VHS Bingen weiter, in Teambesprechungen und Vorstandssitzungen. Der nächste Selbstreport ist in vier Jahren fällig. Weitere Informationen unter: Tel. 06721-30885-0, Fax 06721-30885-39, bzw. im Internet: www.vhs-bingen.de , E-mail: service@vhs-bingen.de . Text und Foto: Stadt Bingen / VHS / BIG