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23.06.2020 13:43 Alter: 10 Tage

Das soll Kunst sein? Seminar zur Kunstkritik mit André Odier, Kurator der Skulpturenausstellung


Ein nachgebautes Lehmhaus aus Kurdistan, ein verfälschtes französisches Straßenschild in der Basilikastraße, ein Bauschild, das auf die Errichtung eines Parkhauses am Rheinufer hinweist… Das soll Kunst sein? Solche und ähnliche Reaktionen gibt es bei der Betrachtung zeitgenössischer Kunst immer wieder. Bei einem Seminar zur Kunstkritik am 27.06.2020, 16.30-18.00 Uhr haben an Kunst Interessierte die einmalige Gelegenheit vor Ort die ausgestellten Kunstwerke kritisch zu bewerten.

Wie bereits vor drei Jahren steht niemand Geringeres als der Kurator der Skulpturen-Triennale André Odier bereit, Fragen zu beantworten, sich Kritik anzuhören und mit den Teilnehmenden ins Gespräch zu kommen. Ausgehend von den ausgestellten Kunstwerken versucht dieses Seminar zu beleuchten: Was ist eine fundierte Kritik? Wie trete ich in einen kritischen Dialog? Woran kann ich künstlerische Qualität festmachen? Was waren die Beweggründe der Ausstellungsmacher die Kunstwerke auszuwählen? Ziel des Seminars ist nicht, dass alle Teilnehmenden am Ende derselben Meinung wie der Kurator sind. Auch in der Kunst ist es wichtig widersprüchliche Positionen wahrzunehmen und zu respektieren, Kritik fundiert begründen zu können und offen zeitgenössischen Positionen gegenübertreten zu können.

Die Kursgebühr beträgt 5 €. Schüler/innen und Studierende haben freien Eintritt. Die Teilnehmerzahl ist auf 10 Personen begrenzt. Bei großer Nachfrage kann das Seminar wiederholt werden.

Nach den Sommerferien haben Interessierte die Gelegenheit, Ihre Fremdsprachenkenntnisse im Gespräch über Kunst bei einem Spaziergang über die Skulpturen-Triennale aufzufrischen. Im VHS-Programm werden ab August Spaziergänge in Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Türkisch und Arabisch angeboten.

Weitere Informationen und Anmeldung unter: Tel. 06721-308850, Fax 06721-3088539, bzw. im Internet: www.vhs-bingen.de, E-Mail: service@vhs-bingen.de.

Foto © VHS Bingen