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13.10.2020 08:17 Alter: 11 Tage

Mit mir kann man reden!

weitere Veranstaltungen der VHS-Reihe zur Diskussionskultur im Oktober und November


Foto: VHS Bingen

Wir kommunizieren immer und überall. Doch wann reden wir wirklich miteinander anstatt nur übereinander? Dies gilt besonders, wenn es um aktuelle gesellschaftliche oder politische Themen geht. Unter dem Motto „Mit mir kann man reden!“ lädt die VHS zum Gespräch ein. Es gibt spannende Gesprächspartner aus den unterschiedlichsten Lebenswelten und ungewöhnliche Begegnungen an ungewöhnlichen Orten mit vielfältigen Themen.

 

Nach dem gelungenen Auftakt der Reihe mit der Podiumsdiskussion zur Black lives matter-Bewegung und Straßenaktionen zum öffentlichen Nahverkehr und zur Radinfrastruktur, gibt es nun weitere Aktionen zur Diskussionskultur in Bingen:

 

Weltweit landen 40 Millionen Tonnen Altgeräte pro Jahr auf dem Elektroschrott. Ist das wirklich alles kaputt, oder nur nicht mehr modern? Wo macht es Sinn über eine Reparatur nachzudenken? Sind Reparaturen von den Herstellern vielleicht gar nicht gewünscht, haben die doch das primäre Interesse ihre neuen Produkte zu verkaufen. „Mit mir kann man reden“, sagt ein Elektromeister, der sich seit Jahrzehnten für die Reparaturkultur stark macht, am Samstag, 24. Oktober von 11-12 Uhr auf dem Wertstoffhoff Bingen-Dietersheim.

 

Am 26.10. geht es um 19.00 Uhr im Kulturzentrum am Freidhof um das Thema: „Was kommt bei Ihnen auf den Tisch? - Ökologische und konventionelle Landwirtschaft im Vergleich.“ Prof. Thore Toews (TH Bingen), Hans-Willi Planz (Bio Bauer), Ulrich Doll (Winzer) und Heidi Kassai beantworten Fragen wie

„Bringt es wirklich etwas, wenn ich den Bio-Apfel im Discounter kaufe und wieso ist es so schwierig Wein ohne chemische Behandlung der Reben zu produzieren?“ und stellen sich der Diskussion aus dem Publikum.

 

Jährlich kommen etwa 1000 Neubürger, darunter auch Geflüchtete, nach Bingen. Wir reden über sie, aber selten mit ihnen. „Mit uns kann man reden“, sagen darum Geflüchtete und freuen sich auf interessante Gespräche am Montag 2. November von 16-18 Uhr in der Fußgängerzone Bingen

Am Donnerstag, den 5. November von 16-17.30 Uhr geht es in der Fußgängerzone Bingen am Speisemarkt um den städtischen Haushalt. Die finanzielle Infrastruktur sowie soziale, kulturelle und pädagogische Angebote der Kommunen aufrecht zu erhalten und möglichst noch auszubauen ist der Wunsch vieler, doch die Kassen sind leer. Viele Kommunen rufen den finanziellen Notstand aus. Welche Prioritäten sehen die Binger Bürger? „Mit mir kann man reden“, sagt ein Mitglied des Stadtrats, dem ein gesunder Stadthaushalt am Herzen liegt.

Bei der Abschlussveranstaltung am 17. November um 19 Uhr geht es im Kulturzentrum um: „Kann eine gute Gesprächs- und Diskussionskultur in einer Stadt politische Entscheidungen verändern?“. Alexandra Fischer-Raabe (SGI Kulturzentrum Villa Sachsen), Jens Voll (Straßenaktionsteilnehmer und Beigeordneter Stadt Bingen), John Paul Atkinson (Kommunikationstrainer und Coach) und René Nohr (Leiter VHS und Musikschule Bingen) gehen mit dem Moderator Tobias Strunk (VHS Bingen) der Frage nach, wann wirklich miteinander statt übereinander geredet wird, und was es braucht um eine solche Gesprächskultur in der städtischen Gesellschaft zu verankern.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Da die Personenzahl aufgrund Corona begrenzt ist, bitten wir bei den Veranstaltungen im Kulturzentrum um frühzeitige Anmeldung.

Weitere Informationen und Anmeldung unter: Volkshochschule und Musikschule Bingen: Tel. 06721-30885-0, Fax 06721-3088539, bzw. im Internet: www.vhs-bingen.de, E-Mail: service@vhs-bingen.de.

Der Auftakt der Reihe ist mit der Diskussion „Black lives matter oder „ach, Sie sprechen aber gut Deutsch“ im Kulturzentrum gelungen, jetzt wird an vielen Orten zu weiteren Themen gesprochen.