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Programm

VHS-Literaturschiff am Fr, 28.05.2021

 

Schifffahrt Bingen – Loreley und zurück mit 3 Lesungen unter dem Motto:
„Kompass Europa: Nordlichter“

 

Das 23. Literaturschiff wird verschoben ...

Alle größeren Veranstaltungen bis zum Sommer mussten wir leider absagen, auch das für den 5.6.2020 geplante Literaturschiff. Wir konnten alle drei Autor/innen für das nächste Jahr verpflichten. Das Literaturschiff wird am 28.5.2021 nachgeholt. Ihre Karten und reservierten Plätze behalten für 2021 ihre Gültigkeit. Wenn Sie im nächsten Jahr nicht mitfahren oder sich lieber kurzfristig entscheiden möchten, erstatten wir Ihnen selbstverständlich die gezahlten Kursgebühr zurück bzw. wir buchen die Gebühr als Guthaben bei uns. Über Spenden in dieser für uns auch finanziell angespannten Situation freuen wir uns natürlich auch.

 

Das Binger Literaturschiff wird seit 1999 von der Volkshochschule Bingen immer am Freitag nach Pfingsten veranstaltet. Der Kultursommer Rheinland-Pfalz trägt 2021 das Motto „Kompass Europa: Nordlichter“. Während der Fahrt auf der landschaftlich schönen Strecke zwischen Bingen und der Loreley wenden wir uns daher literarisch gen Norden und hören die Lesungen von Max Goldt, Lotte Lundberg und Knud Romer. Die Fahrt dauert von 18.15 Uhr bis ungefähr 22.30 Uhr; die einzelnen Lesungen zwischen 30 und 45 Min. Zwischen den Lesungen gibt es passend dazu ein skandinavisch inspiriertes musikalisches Rahmenprogramm.

Bitte beachten Sie:
Es werden auf dem Literaturschiff nummerierte Plätze in den Kategorien:
A-28,00 €, B-24,00 € und C-20,00 € vergeben. Der Vorverkauf startete am 01.10.2019.

Mit freundlicher Unterstützung durch:
den Kultursommer Rheinland-Pfalz, die Stiftung Kultur im Landkreis Mainz-Bingen, die Bingen-Rüdesheimer Fähr- und Schifffahrtsgesellschaft, der Buchhandlung Schweikhard und der Stadtbibliothek Bingen.

Sitzplan Rhenus

Opens external link in new windowSitzplan Oberdeck

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Informationen zu den Lesenden:

 

Max Goldt liest aus seinen Werken: (Foto © Axel Martens)

Foto c Axel Martens

Max Goldt, geboren 1958 in Göttingen, lebt in Berlin. Er bildete zusammen mit Gerd Pasemann das Musikduo „Foyer des Arts“, in welchem er eigene Texte deklamierte. Max Goldt hat zusammen mit Katz zehn Comic­bände herausgebracht. Niemand schreibt schöner über finnische Begriffe wie huomiseksi und hyppytyyny als der Kolumnist und mehrfach preisgekrönte Max Goldt. Der Wortästhet hat für das Literaturschiff eine bunte Auswahl seiner Texte herausgesucht. Mit Klugheit und bitterböser Satire präsentiert er sie seinem Publikum in herrlich abstruser Manier.

Daniel Kehlmann über Goldt: „Dass Max Goldts Werk sehr komisch ist, weiß ja nun jeder gute Mensch zwischen Passau und Flensburg. Dass es aber, liest man genau, zum am feinsten Gearbeiteten gehört, was unsere Literatur zu bieten hat, dass es wahre Wunder an Eleganz und Poesie enthält und dass sich hinter seinen trügerischen Gedankenfluchten die genaueste Komposition und eine blendend helle moralische Intelligenz verbergen, entgeht noch immer vielen, die nur aufs Lachen und auf Pointen aus sind.“

Lotte Lundberg: Zur Stunde Null (Foto © Nancy Jesse)

Lotte Lundberg, geboren 1961 in Uppsala, lebt seit 2004 in Berlin. Sie schreibt regelmäßig für das Feuilleton des Svenska Dagbladet. Für ihren Roman „Zur Stunde Null“ (2015) wurde sie mit dem renommierten Literaturpreis des schwedischen Rundfunks ausgezeichnet. Ihr Roman „Sternstunde“ wurde von der schwedischen Presse hochgelobt. Ihr neuster Roman „Den första kvinnan“ ist 2019 in Schweden erschienen.

Zur Stunde Null: In jedem Leben gibt es eine Stunde Null: der totale Zusammenbruch und gleichzeitig ein Neuanfang. Drei Frauen aus drei Generationen, die an einem Wendepunkt in ihrem Leben angelangt sind, die vor den Ruinen ihres Lebens stehen. Gibt es für sie noch eine Chance, auch wenn das Schlimmste schon passiert ist? Die Schriftstellerin Hedwig hat ihre Tochter nicht vor den Nazis gerettet, damit sie weiter schreiben konnte. Nun muss sie mit der Schuld leben. Ihr Schicksal spiegelt sich in dem von Isa, einem wütenden jungen Mädchen, dessen Mutter fortgezogen ist, und in dem von Ingrid, die vor der Entscheidung steht, ihren Mann zu verlassen. Lotta Lundberg erzählt von ihren Träumen, Ängsten und Hoffnungen und spannt dabei den Bogen vom Berlin im Jahr 1945 bis ins heutige Schweden.

Knud Romer: Die Kartographie der Hölle (Foto © Thomas Howald)

Knud Romer, geboren 1960, studierte Litera­turwissenschaft und lebt als Werbefachmann, Kolumnist und Schriftsteller in Kopenhagen. In Lars von Triers Film Idioten trat er als Werbe­fachmann Axel auf. Sein 2007 im Insel Verlag erschienener Roman Wer blinzelt hat Angst vor dem Tod wurde heftig diskutiert und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Sein neuer Roman „Die Kartographie der Hölle“ erscheint im März 2020.

 

Die Kartographie der Hölle: Knud hatte als Kind eine alte Landkarte über dem Bett hän­gen, sie zeigte den Horizont seiner Welt – des Paradieses. Wie das dänische Nykøbing auf der Insel Falster, der Ort seiner Kindheit, es war. Als er älter wird, geht er zum Studieren nach Kopenhagen: Literaturwissenschaft, denn die Bücher im Schrank der Frankfurter Großmutter haben ihn geprägt. Aber in der Großstadt beginnt ein Leben voller Ab- und Ausschweifungen, bestimmt von Alkohol und Drogen. Die Suche nach dem Paradies führt ihn in die Hölle. Bis Knud sich einen Gefährten herbeihalluziniert. Einen gewissen »M«, Sohn eines CIA-Agenten in Teheran, der ihn errettet. Jetzt wird aus dem ewigen Studenten ein erfolgreicher Werbefachmann – und ein schonungsloser Chronist des eigenen Lebens.

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Programm / Programm / Kultur, Kreativität, Freizeit / Literaturschiff

Plätze frei 23. Binger Literaturschiff (Preiskategorie A) (20130A)

Fr. 28.05.2021 18:15 - 22:45 Uhr
Dozent: Knud Romer

Am 28. Mai 2021 ist es wieder soweit. Das Binger Literaturschiff wird mit bekannten Autorinnen und Autoren auf eine literarische Reise zwischen Bingen und der Loreley gehen.

Kompass Europa: Nordlichter

Schifffahrt Bingen - Loreley und zurück mit 3 Lesungen

Das Binger Literaturschiff wird seit 1999 von der Volkshochschule Bingen immer am Freitag nach Pfingsten veranstaltet. Der Kultursommer Rheinland-Pfalz trägt 2020 das Motto "Kompass Europa: Nordlichter". Während der Fahrt auf der landschaftlich schönen Strecke zwischen Bingen und der Loreley wenden wir uns daher literarisch gen Norden und hören die Lesungen von Max Goldt, Lotte Lundberg und Knud Romer. Die Fahrt dauert von 18.15 Uhr bis ungefähr 22.30 Uhr; die einzelnen Lesungen zwischen 30 und 45 Min. Zwischen den Lesungen gibt es passend dazu ein skandinavisch inspiriertes musikalisches Rahmenprogramm.

Bitte beachten Sie: Es werden auf dem Literaturschiff nummerierte Plätze in den Kategorien A-28,00 €, B-24,00 € und C-20,00 € vergeben. Eine Übersicht der freien Plätze finden Sie unter www.vhs-bingen.de / Programm. Der Vorverkauf startet ab sofort.

In Kooperation mit der Stadtbibliothek Bingen und mit freundlicher Unterstützung durch den Kultursommer Rheinland-Pfalz, die Stiftung Kultur im Landkreis Mainz-Bingen, die Bingen-Rüdesheimer Fähr- und Schifffahrtsgesellschaft.

R 20130 - Lesung
05.06.2020, 18.15 - 22.Uhr, 1 x Fr.
Rheinanlagen - Brücke 6

Informationen zu den Lesungen:

Max Goldt

Max Goldt, geboren 1958 in Göttingen, lebt in Berlin. Er bildete zusammen mit Gerd Pasemann das Musikduo "Foyer des Arts", in welchem er eigene Texte deklamierte. Max Goldt hat zusammen mit Katz zehn Comic-bände herausgebracht. Niemand schreibt schöner über finnische Begriffe wie huomi-seksi und hyppytyyny als der Kolumnist und mehrfach preisgekrönte Max Goldt. Der Wortästhet hat für das Literaturschiff eine bunte Auswahl seiner Texte herausgesucht. Mit Klugheit und bitterböser Satire präsentiert er sie seinem Publikum in herrlich abstruser Manier.

Daniel Kehlmann über Goldt: "Dass Max Goldts Werk sehr komisch ist, weiß ja nun jeder gute Mensch zwischen Passau und Flensburg. Dass es aber, liest man genau, zum am feinsten Gearbeiteten gehört, was unsere Literatur zu bieten hat, dass es wahre Wunder an Eleganz und Poesie enthält und dass sich hinter seinen trügerischen Gedankenfluchten die genaueste Komposition und eine blendend helle moralische Intelligenz verbergen, entgeht noch immer vielen, die nur aufs Lachen und auf Pointen aus sind."

Lotte Lundberg: Zur Stunde Null

Lotte Lundberg, geboren 1961 in Uppsala, lebt seit 2004 in Berlin. Sie schreibt regelmäßig für das Feuilleton des Svenska Dag-bladet. Für ihren Roman "Zur Stunde Null" (2015) wurde sie mit dem renommierten Literaturpreis des schwedischen Rundfunks ausgezeichnet. Ihr Roman "Sternstunde" wurde von der schwedischen Presse hochgelobt. Ihr neuster Roman "Den första kvinnan" ist 2019 in Schweden erschienen.

Zur Stunde Null: In jedem Leben gibt es eine Stunde Null: der totale Zusammenbruch und gleichzeitig ein Neuanfang. Drei Frauen aus drei Generationen, die an einem Wende-punkt in ihrem Leben angelangt sind, die vor den Ruinen ihres Lebens stehen. Gibt es für sie noch eine Chance, auch wenn das Schlimmste schon passiert ist? Die Schriftstellerin Hedwig hat ihre Tochter nicht vor den Nazis gerettet, damit sie weiter schreiben konnte. Nun muss sie mit der Schuld leben. Ihr Schicksal spiegelt sich in dem von Isa, einem wütenden jungen Mädchen, des-sen Mutter fortgezogen ist, und in dem von Ingrid, die vor der Entscheidung steht, ihren Mann zu verlassen. Lotta Lundberg erzählt von ihren Träumen, Ängsten und Hoffnungen und spannt dabei den Bogen vom Berlin im Jahr 1945 bis ins heutige Schweden.

Knud Romer: Die Kartographie der Hölle

Knud Romer, geboren 1960, studierte Literaturwissenschaft und lebt als Werbefachmann, Kolumnist und Schriftsteller in Kopenhagen. In Lars von Triers Film Idioten trat er als Werbefachmann Axel auf. Sein 2007 im Insel Verlag erschienener Roman Wer blinzelt hat Angst vor dem Tod wurde heftig diskutiert und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Sein neuer Roman "Die Kartographie der Hölle" erscheint im März 2020.

Die Kartographie der Hölle: Knud hatte als Kind eine alte Landkarte über dem Bett hän-gen, sie zeigte den Horizont seiner Welt - des Paradieses. Wie das dänische Nykøbing auf der Insel Falster, der Ort seiner Kindheit, es war. Als er älter wird, geht er zum Studieren nach Kopenhagen: Literaturwissenschaft, denn die Bücher im Schrank der Frankfurter Groß-mutter haben ihn geprägt. Aber in der Groß-stadt beginnt ein Leben voller Ab- und Ausschweifungen, bestimmt von Alkohol und Drogen. Die Suche nach dem Paradies führt ihn in die Hölle. Bis Knud sich einen Gefährten herbeihalluziniert. Einen gewissen »M«, Sohn eines CIA-Agenten in Teheran, der ihn errettet. Jetzt wird aus dem ewigen Studenten ein erfolgreicher Werbefachmann - und ein schonungsloser Chronist des eigenen Lebens.

Plätze frei 23. Binger Literaturschiff (Preiskategorie B) (20130B)

Fr. 28.05.2021 18:15 - 22:45 Uhr
Dozentin:

Am 28. Mai 2021 ist es wieder soweit. Das Binger Literaturschiff wird mit bekannten Autorinnen und Autoren auf eine literarische Reise zwischen Bingen und der Loreley gehen.

Kompass Europa: Nordlichter

Schifffahrt Bingen - Loreley und zurück mit 3 Lesungen

Das Binger Literaturschiff wird seit 1999 von der Volkshochschule Bingen immer am Freitag nach Pfingsten veranstaltet. Der Kultursommer Rheinland-Pfalz trägt 2020 das Motto "Kompass Europa: Nordlichter". Während der Fahrt auf der landschaftlich schönen Strecke zwischen Bingen und der Loreley wenden wir uns daher literarisch gen Norden und hören die Lesungen von Max Goldt, Lotte Lundberg und Knud Romer. Die Fahrt dauert von 18.15 Uhr bis ungefähr 22.30 Uhr; die einzelnen Lesungen zwischen 30 und 45 Min. Zwischen den Lesungen gibt es passend dazu ein skandinavisch inspiriertes musikalisches Rahmenprogramm.

Bitte beachten Sie: Es werden auf dem Literaturschiff nummerierte Plätze in den Kategorien A-28,00 €, B-24,00 € und C-20,00 € vergeben. Eine Übersicht der freien Plätze finden Sie unter www.vhs-bingen.de / Programm. Der Vorverkauf startet ab sofort.

In Kooperation mit der Stadtbibliothek Bingen und mit freundlicher Unterstützung durch den Kultursommer Rheinland-Pfalz, die Stiftung Kultur im Landkreis Mainz-Bingen, die Bingen-Rüdesheimer Fähr- und Schifffahrtsgesellschaft.

R 20130 - Lesung
05.06.2020, 18.15 - 22.Uhr, 1 x Fr.
Rheinanlagen - Brücke 6

Informationen zu den Lesungen:

Max Goldt

Max Goldt, geboren 1958 in Göttingen, lebt in Berlin. Er bildete zusammen mit Gerd Pasemann das Musikduo "Foyer des Arts", in welchem er eigene Texte deklamierte. Max Goldt hat zusammen mit Katz zehn Comic-bände herausgebracht. Niemand schreibt schöner über finnische Begriffe wie huomi-seksi und hyppytyyny als der Kolumnist und mehrfach preisgekrönte Max Goldt. Der Wortästhet hat für das Literaturschiff eine bunte Auswahl seiner Texte herausgesucht. Mit Klugheit und bitterböser Satire präsentiert er sie seinem Publikum in herrlich abstruser Manier.

Daniel Kehlmann über Goldt: "Dass Max Goldts Werk sehr komisch ist, weiß ja nun jeder gute Mensch zwischen Passau und Flensburg. Dass es aber, liest man genau, zum am feinsten Gearbeiteten gehört, was unsere Literatur zu bieten hat, dass es wahre Wunder an Eleganz und Poesie enthält und dass sich hinter seinen trügerischen Gedankenfluchten die genaueste Komposition und eine blendend helle moralische Intelligenz verbergen, entgeht noch immer vielen, die nur aufs Lachen und auf Pointen aus sind."

Lotte Lundberg: Zur Stunde Null

Lotte Lundberg, geboren 1961 in Uppsala, lebt seit 2004 in Berlin. Sie schreibt regelmäßig für das Feuilleton des Svenska Dag-bladet. Für ihren Roman "Zur Stunde Null" (2015) wurde sie mit dem renommierten Literaturpreis des schwedischen Rundfunks ausgezeichnet. Ihr Roman "Sternstunde" wurde von der schwedischen Presse hochgelobt. Ihr neuster Roman "Den första kvinnan" ist 2019 in Schweden erschienen.

Zur Stunde Null: In jedem Leben gibt es eine Stunde Null: der totale Zusammenbruch und gleichzeitig ein Neuanfang. Drei Frauen aus drei Generationen, die an einem Wende-punkt in ihrem Leben angelangt sind, die vor den Ruinen ihres Lebens stehen. Gibt es für sie noch eine Chance, auch wenn das Schlimmste schon passiert ist? Die Schriftstellerin Hedwig hat ihre Tochter nicht vor den Nazis gerettet, damit sie weiter schreiben konnte. Nun muss sie mit der Schuld leben. Ihr Schicksal spiegelt sich in dem von Isa, einem wütenden jungen Mädchen, des-sen Mutter fortgezogen ist, und in dem von Ingrid, die vor der Entscheidung steht, ihren Mann zu verlassen. Lotta Lundberg erzählt von ihren Träumen, Ängsten und Hoffnungen und spannt dabei den Bogen vom Berlin im Jahr 1945 bis ins heutige Schweden.

Knud Romer: Die Kartographie der Hölle

Knud Romer, geboren 1960, studierte Literaturwissenschaft und lebt als Werbefachmann, Kolumnist und Schriftsteller in Kopenhagen. In Lars von Triers Film Idioten trat er als Werbefachmann Axel auf. Sein 2007 im Insel Verlag erschienener Roman Wer blinzelt hat Angst vor dem Tod wurde heftig diskutiert und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Sein neuer Roman "Die Kartographie der Hölle" erscheint im März 2020.

Die Kartographie der Hölle: Knud hatte als Kind eine alte Landkarte über dem Bett hän-gen, sie zeigte den Horizont seiner Welt - des Paradieses. Wie das dänische Nykøbing auf der Insel Falster, der Ort seiner Kindheit, es war. Als er älter wird, geht er zum Studieren nach Kopenhagen: Literaturwissenschaft, denn die Bücher im Schrank der Frankfurter Groß-mutter haben ihn geprägt. Aber in der Groß-stadt beginnt ein Leben voller Ab- und Ausschweifungen, bestimmt von Alkohol und Drogen. Die Suche nach dem Paradies führt ihn in die Hölle. Bis Knud sich einen Gefährten herbeihalluziniert. Einen gewissen »M«, Sohn eines CIA-Agenten in Teheran, der ihn errettet. Jetzt wird aus dem ewigen Studenten ein erfolgreicher Werbefachmann - und ein schonungsloser Chronist des eigenen Lebens.

Plätze frei 23. Binger Literaturschiff (Preiskategorie C) (20130C)

Fr. 28.05.2021 18:15 - 22:45 Uhr
Dozentin:

Am 28. Mai 2021 ist es wieder soweit. Das Binger Literaturschiff wird mit bekannten Autorinnen und Autoren auf eine literarische Reise zwischen Bingen und der Loreley gehen.

Kompass Europa: Nordlichter

Schifffahrt Bingen - Loreley und zurück mit 3 Lesungen

Das Binger Literaturschiff wird seit 1999 von der Volkshochschule Bingen immer am Freitag nach Pfingsten veranstaltet. Der Kultursommer Rheinland-Pfalz trägt 2020 das Motto "Kompass Europa: Nordlichter". Während der Fahrt auf der landschaftlich schönen Strecke zwischen Bingen und der Loreley wenden wir uns daher literarisch gen Norden und hören die Lesungen von Max Goldt, Lotte Lundberg und Knud Romer. Die Fahrt dauert von 18.15 Uhr bis ungefähr 22.30 Uhr; die einzelnen Lesungen zwischen 30 und 45 Min. Zwischen den Lesungen gibt es passend dazu ein skandinavisch inspiriertes musikalisches Rahmenprogramm.

Bitte beachten Sie: Es werden auf dem Literaturschiff nummerierte Plätze in den Kategorien A-28,00 €, B-24,00 € und C-20,00 € vergeben. Eine Übersicht der freien Plätze finden Sie unter www.vhs-bingen.de / Programm. Der Vorverkauf startet ab sofort.

In Kooperation mit der Stadtbibliothek Bingen und mit freundlicher Unterstützung durch den Kultursommer Rheinland-Pfalz, die Stiftung Kultur im Landkreis Mainz-Bingen, die Bingen-Rüdesheimer Fähr- und Schifffahrtsgesellschaft.

R 20130 - Lesung
05.06.2020, 18.15 - 22.Uhr, 1 x Fr.
Rheinanlagen - Brücke 6

Informationen zu den Lesungen:

Max Goldt

Max Goldt, geboren 1958 in Göttingen, lebt in Berlin. Er bildete zusammen mit Gerd Pasemann das Musikduo "Foyer des Arts", in welchem er eigene Texte deklamierte. Max Goldt hat zusammen mit Katz zehn Comic-bände herausgebracht. Niemand schreibt schöner über finnische Begriffe wie huomi-seksi und hyppytyyny als der Kolumnist und mehrfach preisgekrönte Max Goldt. Der Wortästhet hat für das Literaturschiff eine bunte Auswahl seiner Texte herausgesucht. Mit Klugheit und bitterböser Satire präsentiert er sie seinem Publikum in herrlich abstruser Manier.

Daniel Kehlmann über Goldt: "Dass Max Goldts Werk sehr komisch ist, weiß ja nun jeder gute Mensch zwischen Passau und Flensburg. Dass es aber, liest man genau, zum am feinsten Gearbeiteten gehört, was unsere Literatur zu bieten hat, dass es wahre Wunder an Eleganz und Poesie enthält und dass sich hinter seinen trügerischen Gedankenfluchten die genaueste Komposition und eine blendend helle moralische Intelligenz verbergen, entgeht noch immer vielen, die nur aufs Lachen und auf Pointen aus sind."

Lotte Lundberg: Zur Stunde Null

Lotte Lundberg, geboren 1961 in Uppsala, lebt seit 2004 in Berlin. Sie schreibt regelmäßig für das Feuilleton des Svenska Dag-bladet. Für ihren Roman "Zur Stunde Null" (2015) wurde sie mit dem renommierten Literaturpreis des schwedischen Rundfunks ausgezeichnet. Ihr Roman "Sternstunde" wurde von der schwedischen Presse hochgelobt. Ihr neuster Roman "Den första kvinnan" ist 2019 in Schweden erschienen.

Zur Stunde Null: In jedem Leben gibt es eine Stunde Null: der totale Zusammenbruch und gleichzeitig ein Neuanfang. Drei Frauen aus drei Generationen, die an einem Wende-punkt in ihrem Leben angelangt sind, die vor den Ruinen ihres Lebens stehen. Gibt es für sie noch eine Chance, auch wenn das Schlimmste schon passiert ist? Die Schriftstellerin Hedwig hat ihre Tochter nicht vor den Nazis gerettet, damit sie weiter schreiben konnte. Nun muss sie mit der Schuld leben. Ihr Schicksal spiegelt sich in dem von Isa, einem wütenden jungen Mädchen, des-sen Mutter fortgezogen ist, und in dem von Ingrid, die vor der Entscheidung steht, ihren Mann zu verlassen. Lotta Lundberg erzählt von ihren Träumen, Ängsten und Hoffnungen und spannt dabei den Bogen vom Berlin im Jahr 1945 bis ins heutige Schweden.

Knud Romer: Die Kartographie der Hölle

Knud Romer, geboren 1960, studierte Literaturwissenschaft und lebt als Werbefachmann, Kolumnist und Schriftsteller in Kopenhagen. In Lars von Triers Film Idioten trat er als Werbefachmann Axel auf. Sein 2007 im Insel Verlag erschienener Roman Wer blinzelt hat Angst vor dem Tod wurde heftig diskutiert und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Sein neuer Roman "Die Kartographie der Hölle" erscheint im März 2020.

Die Kartographie der Hölle: Knud hatte als Kind eine alte Landkarte über dem Bett hän-gen, sie zeigte den Horizont seiner Welt - des Paradieses. Wie das dänische Nykøbing auf der Insel Falster, der Ort seiner Kindheit, es war. Als er älter wird, geht er zum Studieren nach Kopenhagen: Literaturwissenschaft, denn die Bücher im Schrank der Frankfurter Groß-mutter haben ihn geprägt. Aber in der Groß-stadt beginnt ein Leben voller Ab- und Ausschweifungen, bestimmt von Alkohol und Drogen. Die Suche nach dem Paradies führt ihn in die Hölle. Bis Knud sich einen Gefährten herbeihalluziniert. Einen gewissen »M«, Sohn eines CIA-Agenten in Teheran, der ihn errettet. Jetzt wird aus dem ewigen Studenten ein erfolgreicher Werbefachmann - und ein schonungsloser Chronist des eigenen Lebens.