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Plätze frei Eine Reise in die türkische Literatur und Geschichte (10225)

Do. 01.09.2022 19:00 - 21:15 Uhr
Dozentin: Ilgin Seren Evisen

Eine Reise in die türkische Literatur und Geschichte
Vortrag

"Sind wir Orientalen oder Europäer?", eine Kernfrage der türkischen Literatur. Nicht nur in den zahlreichen Werken türkischer Litera-tinnen wird diese Frage durch ihre Protago-nisten aufgegriffen. Doch neben dieser Frage beschäftigen sich türkische Literatin-nen mit vielen weiteren, alltäglichen und politischen Fragen. Dabei lassen sie ihre Leserinnen eintauchen in dieses faszinieren-de Land zwischen Okzident und Orient, das trotz oder vielleicht gerade wegen dieser vielen Widersprüche so viele Menschen anzieht. Bei diesem Vortrag beginnen wir unsere gemeinsame Reise in die türkische Literatur im Jahr 1923. Die türkische Repub-lik wurde frisch gegründet und greift viele Konflikte ihrer Zeit auf, sprachlich hat sie sich noch nicht ganz vom Osmanischen lösen können, doch man spürt den Geist einer neuen Zeit. Erklärt und dargestellt werden circa 10 türkische Werke anhand der politi-schen und historischen Entwicklungen der Türkei seit der Gründung der türkischen Republik.

In Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis Bingen-Anamur.

Plätze frei Schreibend die eigene Migrationsgeschichte reflektieren (10226)

Sa. 17.09.2022 14:00 - 17:00 Uhr in Gaustraße 20
Dozentin: Ilgin Seren Evisen

Schreibend die eigene Migrationsgeschichte reflektieren
Workshop

Bei diesem Workshop bekommen Menschen mit Migrationshintergrund die Möglichkeit, sich kreativ und schreibend in einem engen Austausch mit einer Gruppe die eigene Identität bzw. den Migrationshintergrund zu reflektieren.
Bitte mitbringen: Papier, Stift, gerne auch Ihren eigenen Laptop und Fotos aus der Kindheit oder von Familienurlauben in der zweite Heimat.

Plätze frei Philosophisches Café - Gesamtreihe (10820)

Mi. 21.09.2022 (17:45 - 20:00 Uhr) - Mi. 14.12.2022 in Gaustraße 20
Dozentin: PD Dr. habil. Helke Panknin-Schappert

Das philosophische Café lädt Sie zum gemeinsamen Philosophieren ein. Es werden Fragen, die uns im Alltag bewegen, mit Hilfe großer Philosophen wie Platon, Thomas von Aquin oder Kant beantwortet. Dabei wird deutlich, dass Philosophie keine entlegene Wissenschaft ist, sondern Hilfe und Orientierung bietet.
Die einzelnen Veranstaltungen des philosophischen Cafés stellen thematisch abgeschlossene Einheiten dar und können auch einzeln von allen Altersgruppen besucht werden. Es werden philosophische Texte gemeinsam gelesen und diskutiert.

Termine:
21.09.2022: Gibt es ein Recht auf selbst bestimmtes Sterben?
16.11.2022: Schopenhauer und die Paradoxie des Todes
14.12.2022: Brauchen Menschen Eigentum?

Die ausführliche Beschreibung der einzelnen Termine finden Sie bei den einzelnen Kurstagen.

Plätze frei Philosophisches Café - Gibt es ein Recht auf selbst bestimmtes Sterben? (10820A)

Mi. 21.09.2022 17:45 - 20:00 Uhr in Gaustraße 20
Dozentin: PD Dr. habil. Helke Panknin-Schappert

Das philosophische Café lädt Sie zum gemeinsamen Philosophieren ein. Es werden Fragen, die uns im Alltag bewegen, mit Hilfe großer Philosophen wie Platon, Thomas von Aquin oder Kant beantwortet. Dabei wird deutlich, dass Philosophie keine entlegene Wissenschaft ist, sondern Hilfe und Orientierung bietet.
Die einzelnen Veranstaltungen des philosophischen Cafés stellen thematisch abgeschlossene Einheiten dar und können auch einzeln von allen Altersgruppen besucht werden. Es werden philosophische Texte gemeinsam gelesen und diskutiert.

Termin 19. Januar:
Gibt es ein Recht auf selbst bestimmtes Sterben?

Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom Februar 2020 wurde das Verbot, die Selbsttötung "geschäftsmäßig zu fördern" für verfassungswidrig erklärt.
Wie begründet das Gericht das Recht auf selbstbestimmtes Sterben?
Das philosophische Café diskutiert mit Hilfe philosophischer Texte die Problematik der Sterbehilfe.

Plätze frei Philosophisches Café - Schopenhauer und die Paradoxie des Todes (10820B)

Mi. 16.11.2022 17:45 - 20:00 Uhr in Gaustraße 20
Dozentin: PD Dr. habil. Helke Panknin-Schappert

Das philosophische Café lädt Sie zum gemeinsamen Philosophieren ein. Es werden Fragen, die uns im Alltag bewegen, mit Hilfe großer Philosophen wie Platon, Thomas von Aquin oder Kant beantwortet. Dabei wird deutlich, dass Philosophie keine entlegene Wissenschaft ist, sondern Hilfe und Orientierung bietet.
Die einzelnen Veranstaltungen des philosophischen Cafés stellen thematisch abgeschlossene Einheiten dar und können auch einzeln von allen Altersgruppen besucht werden. Es werden philosophische Texte gemeinsam gelesen und diskutiert.

Termin 16. November:
Schopenhauer und die Paradoxie des Todes

Am Anfang der Philosophie steht die Frage nach dem Tod. Das Phänomen des Todes lässt die Begrenztheit unseres Lebens und unseres Begreifens offenbar werden; hierin manifestiert sich eine negative Erfahrung von Wissen überhaupt. Es entsteht ein spezifisch menschliches Bedürfnis nach der Entzifferung der Bedeutung der Welt, von dem sowohl die Religion als auch die Philosophie zeugen.
Aber welche ist die adäquate Antwort auf die Herausforderung des Todes? Was wissen wir überhaupt vom Tod? Die Auseinandersetzung mit dem Tod ist ein Topos, der sich durch die gesamte Philosophiegeschichte zieht.
Zur Deutung des Phänomens des Todes und damit verbunden der Frage nach der Unsterblichkeit der Seele die philosophische Theorie Arthur Schopenhauers heranzuziehen, mag zunächst befremden. Kann gerade der Atheist Schopenhauer, für den die Gottesvorstellung bloße Fiktion ist und für den es keine Glaubensartikel gibt, Antwort geben?
Im philosophischen Café werden gemeinsam Texte von Schopenhauer gelasen.

Plätze frei Philosophisches Café - Braucht der Mensch Eigentum? (10820C)

Mi. 14.12.2022 17:45 - 20:00 Uhr in Gaustraße 20
Dozentin: PD Dr. habil. Helke Panknin-Schappert

Das philosophische Café lädt Sie zum gemeinsamen Philosophieren ein. Es werden Fragen, die uns im Alltag bewegen, mit Hilfe großer Philosophen wie Platon, Thomas von Aquin oder Kant beantwortet. Dabei wird deutlich, dass Philosophie keine entlegene Wissenschaft ist, sondern Hilfe und Orientierung bietet.
Die einzelnen Veranstaltungen des philosophischen Cafés stellen thematisch abgeschlossene Einheiten dar und können auch einzeln von allen Altersgruppen besucht werden. Es werden philosophische Texte gemeinsam gelesen und diskutiert.

Termin 14. Dezember:
Braucht der Mensch Eigentum?

Nach John Locke gehört Besitz und Eigentum zu den Menschenrechten: Um Mensch zu sein benötigt der Mensch Eigentum. Demgegenüber sieht Jean Jacques Rousseau den Besitz als ein Ausdruck der Entfremdung an, da der Mensch sich nicht mehr aus seinem Überindividuellen Wissen des Menschseins versteht, sondern als Materie.
Mit Hilfe zentraler Texte wird die Frage nach dem Eigentum im philosophischen Café diskutiert.

Plätze frei Die Dekolonisierung des Museums (Online-Kurs) (10831X)

Do. 15.09.2022 (10:00 - 17:00 Uhr) - Fr. 16.09.2022 in Online
Dozent: Christopher Nixon

Die Eröffnung des Humboldt Forums in Berlin befeuerte eine anhaltende öffentliche Debatte. Kritisiert werden insbesondere die mit Raubgut gefüllten Sammlungsdepots in den ethnologischen Museen, die sich lange Forderungen nach Restitution widersetzten. Die Heidelberger Erklärung, anlässlich der Jahreskonferenz 2019 der Direktorinnen der ethnologischen Museen im deutschsprachigen Raum verabschiedet, hat eine neue Perspektive gesetzt, die schließlich zur gemeinsamen Restitutionsverpflichtung der sogenannten Benin-Bronzen führte. Dies ist sicherlich bisher die weitreichendste Folge der öffentlichen Diskussion.

In Deutschland ist die Debatte allerdings sehr stark auf die ethnologischen Museen fokussiert, weshalb sie oft die spartenübergreifende Kolonialität (Aníbal Quijano) der Institution Museum übersieht. Diese zeigt sich in ihrer Geschichte und ihren Geschichtsschreibungen, in Ausstellungsdisplays und Repräsentationsverhältnissen, in Blickregimen und ihren Machtverhältnissen. Ein Perspektivwechsel - die Dekolonisierung des Museums - muss die gesamte Institution mit ihren unterschiedlichen Grundaufgaben infrage stellen. Sammeln, Ausstellen, Kuratieren und Vermitteln sind dazu neu (postkolonial) zu denken.

In dem zweitägigen Online-Workshop werden gemeinsam Strategien entwickelt, wie sich Museen den Herausforderungen eines solchen postkolonialen Perspektivwechsels stellen können. Wie sieht die Zukunft des Museums in der postkolonialen und postmigrantischen Gesellschaft aus? Welche Utopie trägt diese Zukunft? Bei der Diskussion dieser Fragen bezieht der Workshop auch community-orientierte und integrale Museumsmodelle des Globalen Südens ein.

Der Workshop richtet sich insbesondere an freiberufliche und angestellte Museumsmacher:innen (Vermittler:innen, Kurator:innen, Sammlungsverantwortliche etc.) aus allen Museumssparten. Museumsliebhaber:innen sind ebenfalls herzlich eingeladen. Der Workshop dient auch zu Austausch und Vernetzung.


In dem Online-Workshop

- reflektieren Sie machtkritisch und intersektional Ihre eigene Positionalität,
- bewerten Sie Ihre Institution, Ihren beruflichen Kontext oder Ihr Arbeitsfeld in Hinsicht auf Diversitätsorientierung und Power-Sharing,
- lernen Sie Grundbegriffe der postkolonialen Theorie und der diskriminierungskritischen Bildungsarbeit kennen,
- erhalten Sie einen Überblick über die koloniale Geschichte der Museen und ihrer Repräsentationsregime ab dem 19. Jahrhundert,
- lernen Sie Best-Practice-Beispiele des postkolonialen und diskriminierungskritischen Sammelns, Ausstellens und Vermittelns kennen, die in den letzten Jahren in Deutschland und dem benachbarten Ausland realisiert wurden,
- lernen Sie community-orientierte und engagierte (alternative) Museumskonzepte aus dem Globalen Süden kennen,
- entwickeln Sie neue postkoloniale Strategien des Sammelns, Ausstellens und Vermittelns, die sie auf konkrete Fragestellungen und Projekte anwenden können,
- entwickeln Sie neue postkoloniale Strategien zur diversitätsorientierten Entwicklung der Museen in Personal, Programm und Publikum,
- entwickeln Sie neue postkoloniale Strategien für (post-)partizipative Projekte,
- entwickeln Sie eine Vision des postkolonialen Museums.

Workshopleitung:

Christopher A. Nixon ist seit 2022 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Politische Theorie und Ideengeschichte der Technischen Universität Dresden. 2020-2021 arbeitete er als Kurator für koloniale Vergangenheit und postkoloniale Gegenwart bei der Stiftung Historische Museen Hamburg und kuratierte dort in Co-Projektleitung eine Ausstellung zur kolonialen Verflechtung der hamburgischen Industrie. Er konzipierte und organisierte ebenfalls dort die mehrtägige Tagung 'Das postkoloniale Museum' (13.06-16.06.2021). 2013-2019 lehrte und forschte er an der Johannes Gutenberg-Universität (JGU) Mainz. Als Lehrbeauftragter arbeitete Nixon an der Hochschule Kaiserslautern, der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung (Kunstuniversität) Linz, der Alice Salomon Hochschule (ASH) Berlin sowie der Evangelischen Hochschule Berlin (EHB). Seine Schwerpunkte sind: Postkoloniale und Kritische Theorie, Ästhetik und kritische Museologie. Nixon untersucht, wie sich koloniale Diskurse in Repräsentationsformen wie Ausstellungsdisplays, Wissenschaftsdispositiven und Blickregimen manifestieren. Derzeit bereitet er seine an der JGU Mainz im Fach Philosophie eingereichte Dissertation zum Thema Postkoloniale Ästhetik für die Veröffentlichung vor.

Plätze frei Kreatives Schreiben mit Sören Heim (20107)

Di. 13.09.2022 (18:00 - 20:15 Uhr) - Di. 13.12.2022 in Gaustraße 20
Dozent: Sören Heim

Kreatives Schreiben - Grundzüge des literarischen Schreibens

Sie schreiben gerne. Sie haben in Ihrer Jugend Gedichte verfasst oder sich an Erzählungen versucht. Und dann ist Ihre Geschichte in der Schublade verschwunden, weil Sie sich nicht getraut haben, Ihre Texte Ihren Freunden und Bekannten vorzustellen. Schreibe ich gut? Berühren meine Texte auch andere?

Die Kunst des Schreibens ist individuell und fördert Innerstes zu Tage. Doch schreiben kann man lernen. Gewisse Kniffe, das literarische Handwerkszeug, das hilft die eigene Ausdrucksweise zu finden, erarbeitet man oft besser gemeinsam. Genau das wollen wir im Kurs Kreatives Schreiben angehen. Im Dialog über selbstverfasste literarische Texte werden wir uns über unsere Ziele klar - was will ich ausdrücken? wie erreiche ich das am besten? - und durch stilistische Übungen verfeinern wir unsere Fähigkeiten. Dabei ziehen wir auch den ein oder anderen Text "bedeutender" Autoren heran, um das Einmaleins erzählerischer Verfahrensweisen und stilistischer Mittel moderner Literatur kennen zu lernen.

Anmeldung möglich Rheinhessen liest... Kommt ein Syrer nach Rotenburg (20110)

Fr. 04.11.2022 19:00 - 21:15 Uhr
Dozent: Gerd Hachmöller

Im Rahmen von "Rheinhessen liest"!
Kommt ein Syrer nach Rotenburg
Lesung mit Samer Tannous und Gerd Hachmöller

Samer Tannous kam 2015 mit seiner Familie aus Damaskus und lebt seitdem im beschaulichen Städtchen Rotenburg an der Wümme. Dass das Leben in Deutschland deutlich anders sein würde als in der syrischen Heimat, darauf war Tannous vorbereitet. Aber wie vielfältig die kleinen und die grundsätzlichen Unterschiede zwischen Arabern und Deutschen sind, das erstaunt ihn immer wieder. Anknüpfend an alltägliche Beobachtungen und Begegnungen hat er kurz nach seiner Ankunft begonnen, gemeinsam mit Gerd Hachmöller seine Gedanken über die neue Heimat in Deutschland aufzuschreiben. Die Kolumne, die aus diesen Texten hervorging, hat deutschlandweit viele Fans – auch weil es Tannous und Hachmöller immer wieder gelingt, die mitunter seltsamen Eigenheiten der Deutschen ebenso treffend wie warmherzig einzufangen.

Samer Tannous wurde in 1970 in Al-Bayda (Syrien) geboren. Fünf Jahre lang studierte er in Nancy (Frankreich) und Damaskus französische Literatur. Von 2007 bis 2015 arbeitete er als Dozent für französische Sprache und Literatur an den Universitäten Damaskus und Hama. Im Dezember 2015 kam er mit seiner Familie nach Deutschland und lebt seitdem mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern im niedersächsischen Rotenburg (Wümme). Nachdem er im Eigenstudium die deutsche Sprache erlernt hat, arbeitet er seit Sommer 2016 als Französischlehrer an verschiedenen Schulen.

Gerd Hachmöller wurde 1972 in Celle, Niedersachsen geboren. Er studierte in Marburg und Hannover Wirtschaftsgeografie sowie an der London School of Economics Volkswirtschaftslehre. Anschließend arbeitete er bei der Europäischen Kommission und in der regionalwissenschaftlichen Forschung. Heute ist er Stabstellenleiter im Landkreis Rotenburg (Wümme) und dort unter anderem für die Themen Migration und Integration zuständig. Im Jahr 2015 leitete er die Einrichtung und den Betrieb einer Notunterkunft für Geflüchtete. Nebenberuflich arbeitet Gerd Hachmöller als systemischer Coach, Teamentwickler, Dozent und Autor. Schwerpunkt seiner Dozententätigkeit ist der Umgang mit kulturellen Unterschieden sowie die Psychologie des Helfens. Gerd Hachmöller lebt in Rotenburg (Wümme), ist verheiratet und hat drei Kinder.

Plätze frei Rheinhessen liest... Ewig währt am längsten - Tante Ernas letzter Tanz (20111)

Di. 08.11.2022 19:00 - 21:15 Uhr
Dozentin: Markus Orths

Im Rahmen von "Rheinhessen liest"!
Ewig währt am längsten - Tante Ernas letzter Tanz
Lesung mit Markus Orths

Nächster Halt: "Niederkrüchten." Kaum ist Harald aus dem Bus gestiegen, spürt er wieder diese Heimatzähe. Hier bei seinen alten Eltern hat sich kaum etwas verändert. Auch die beste Freundin seiner Mutter, Klärchen, wohnt noch mit ihrer schlechtgelaunten Tante nebenan. Als Klärchen Harald wiedersieht, beklagt sie sich, wie selten ihre eigene Tochter sich zuhause blicken lässt. Und schon fasst sie einen Plan: Sie ruft ihre Tochter an und behauptet, Tante Erna sei gestorben. So ein Begräbnis ist ja eine große Sache.
Wer kann da schon Nein sagen ...

Markus Orths studierte Philosophie, Romanistik und Anglistik und lebt heute in Karlsruhe. Seine zahlreichen Bücher wurden in 18 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. In Bingen ist er vielen schon durch seine mitreißende Lesung aus dem Roman "MAX" auf dem Literaturschiff 2018 bekannt.



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