Gesellschaft
Gesellschaft
Kultur
Kultur
Gesundheit
Gesundheit
Sprachen
Sprachen
Beruf
Beruf
Grundbildung
Grundbildung
Grundbildung
Spezial
Reisen
Reisen
Programm / Programm / Gesellschaft / Gesellschaft, Politik, Recht
Programm / Programm / Gesellschaft / Gesellschaft, Politik, Recht
Seite 1 von 2

Plätze frei Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz (Online-Vortrag/Live) (10002X)

Di. 03.05.2022 18:30 - 21:00 Uhr
Dozent: Harmut Nehme

Künstliche Intelligenz, häufig auch als KI abgekürzt, gilt als eine der wichtigsten
Zukunftstechnologien der nächsten Jahre. Viele sehen in der Nutzung von Künstlicher Intelligenz
eine weitere Vereinfachung unseres Alltages, indem Routineaufgaben durch Maschinen
übernommen werden. Anderen gilt Künstliche Intelligenz als Vernichter von Millionen von
Arbeitsplätzen.
Wir wollen Sie in diesem Kurs mit den Grundlagen von Künstlicher Intelligenz vertraut machen
und Ihnen an konkreten Beispielen aufzeigen, was heutige und zukünftige Lösungen damit im
Stande sind zu leisten.
Eine praktische Anwendung für künstliche Intelligenz stellen die Digitalen Sprachassistenten
(Alexa, Siri usw.) dar.

Während des Vortrages gehen wir auf folgende Fragestellungen ein:
· Was steckt hinter Künstlicher Intelligenz (KI)?
· Wie erfolgt die Datensammlung als Grundlage für Künstliche Intelligenz?
· Wie können sich Computersysteme selbstständig weiterentwickeln?
· Wie wird Künstliche Intelligenz unseren Alltag vereinfachen?
· Welchen Einfluss hat Künstliche Intelligenz auf unsere Arbeitsplätze?
· Welche konkreten Lösungen im Bereich KI gibt es heute bereits?
· Wo kommt Künstliche Intelligenz an ihre Grenzen?
· Wo liegen die Gefahren von Künstlicher Intelligenz?
· Welche Auswirkung hat Künstliche Intelligenz auf die Gesellschaft?
· Welche Pläne verfolgt die Politik im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz?

Anmeldung möglich Livestream - vhs.wissen live: Femizide - Warum Männer Frauen töten (10011X)

Mo. 07.03.2022 19:30 - 21:00 Uhr
Dozentin: Margherita Bettoni

Jeden Tag versucht in Deutschland ein Mann, seine Frau umzubringen. Alle 3 Tage wird eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. Hinzu kommen die Morde an Frauen durch ihnen unbekannte Täter.
Diese Verbrechen sind keine Ehrenmorde oder Beziehungstaten, sondern Femizide: Morde, die an Frauen verübt werden, weil sie Frauen sind.
Laura Backes und Margherita Bettoni zeigen in dem Vortrag, dass die Tötung von Frauen aufgrund ihres Geschlechts auch bei uns ein ernsthaftes gesamtgesellschaftliches Problem ist. Als Familientragödien verharmlost, bleiben viele Frauenmorde verborgen und verdecken die patriarchalen Macht- und Gewaltmuster, die sich tief durch unsere Gesellschaft ziehen.

Margherita Bettoni ist Investigativjournalistin mit den Schwerpunkten Organisierte Kriminalität und sexualisierte Gewalt. Sie ist Co-Autorin der Bücher »Die Mafia in Deutschland. Kronzeugin Maria G. packt aus« (Econ, 2017) und »Corona: Geschichte eines angekündigten Sterbens« (dtv, 2020). Für ihre Recherchen hat sie den Marlies-Hesse-Nachwuchspreis, den Migration Media Award und den Grimme Online Award gewonnen.

Anmeldung möglich Livestream - vhs.wissen live: Die Revolution hat ein weibliches Gesicht. (10103X)

Do. 03.03.2022 19:30 - 21:00 Uhr
Dozentin: Alice Bota

Die Revolution hat ein weibliches Gesicht. Die aktuelle Rolle der Frauen in Belarus

Die Bilder haben die Welt gerührt und erschüttert: Friedliche Demonstrant*innen in Belarus trotzten dem brutalen Regime - immer und immer wieder. Wie kam es zu der Revolte und welche Rolle haben die Frauen dabei? Diese Fragen diskutieren Alice Bota und Ljubow Kaspjarowitsch.

Alice Bota ist Autorin und Journalistin. Derzeit berichtet sie als Auslandskorrespondentin aus Moskau für DIE ZEIT. Ljubow Kaspjarowitsch ist eine belarussische Journalistin aus Minsk. Im Mai 2021 wurde sie verhaftet und zu 15 Tage Haft verurteilt.

Anmeldung möglich Livestream - vhs.wissen live: "Widerstände gegen Weltbürgerlichkeit" (10104X)

Do. 24.03.2022 19:30 - 21:00 Uhr
Dozent: Jürgen Osterhammel

Weltbürgerlichkeit - oder Kosmopolitismus - ist eine Haltung der Weltoffenheit, seit der Aufklärung mehrfach einflussreich wurde, auf Widerstand stieß und abflaute.
Befinden wir uns heute nach dem Abklingen der Euphorie über "Globalisierung" und den Erfahrungen der Pandemie erneut in einer Phase des Anti-Kosmopolitismus?
Der Vortrag beleuchtet die historischen Voraussetzungen zur Beantwortung dieser Frage.

Jürgen Osterhammel Professor a.D. für Geschichte an der Universität Konstanz. Er hat renommierte Auszeichnungen erhalten, darunter den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der DFG, den Gerda Henkel Forschungspreis, den Sigmund Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. 2017 wurde ihm der Orden Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste verliehen.
Distinguished Fellow at the Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS)

Anmeldung möglich Livestream - vhs.wissen live: Zwischen Globalismus und Demokratie (10200X)

Do. 07.04.2022 19:30 - 21:00 Uhr
Dozent: Wolfgang Streeck

In der Hochphase des Neoliberalismus galt die Globalisierung als unvermeidlich und die umverteilende Demokratie als überholt.
Wachsender Wohlstand für alle war das Versprechen - auch der EU. Wachsende Unfähigkeit, die kapitalistische Ungleichheitsmaschine zu bändigen, ist aber das Ergebnis.
Soll es mit dem Umbau des Staatensystems weitergehen wie gehabt, das heißt in Richtung einer noch stärkeren überstaatlichen Zentralisierung?
Oder wäre der Weg in eine moderne, auf friedliche Kooperation ausgerichtete »Kleinstaaterei« die bessere Lösung?
Diese Fragen diskutieren Wolfang Streeck und Peter Gauweiler

Wolfgang Streeck ist Soziologe und Direktor emeritus am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln.
Peter Gauweiler ist Rechtsanwalt und Politiker.

Anmeldung möglich Livestream - vhs.wissen live: Welche Grenzen brauchen wir? (10201X)

Do. 23.06.2022 19:30 - 21:00 Uhr
Dozent: Gerald Knaus

Nach wie vor ringt die europäische Politik um eine Reform des Asylsystems. Die öffentliche Diskussion wird dabei oft von Schlagworten, falschen Tatsachenbehauptungen und Scheinlösungen dominiert. 
In diesem Gespräch wird diskutiert, welche ethischen Grundsätze in der Migrationspolitik zu berücksichtigen sind, wie humane Grenzen in der Realität möglich sein können und wie solche Ideen in eine mehrheitsfähige Politik einfließen können. 
 
Gerald Knaus ist ein österreichischer Soziologe und Migrationsforscher. Er ist Mitgründer und Vorsitzender des Think Tanks European Stability Initiative.
Er war maßgeblich am EU-Türkei-Abkommen vom 18. März 2016 zwischen der EU und der Türkei beteiligt.
Matthias Hoesch ist Philosoph und einer der führenden deutschen Migrationsethiker. Er forscht am Exzellenzcluster -Religion und Politik- der Universität Münster.

Anmeldung möglich Livestream - vhs.wissen live: Krankenhäuser in Deutschland. (10202X)

Do. 05.05.2022 19:30 - 21:00 Uhr
Dozent: Thomas Gerlinger

Der Vortrag befasst sich mit den Strukturen der Krankenhauslandschaft und mit zentralen Merkmalen der Gesundheitsversorgung in Deutschland, sowie mit der Steuerung des Krankenhaussektors und jüngeren Reformen in diesem Bereich. Dabei kommen auch Vergütungen von Leistungen und Arbeitsbedingungen im Krankenhaus zur Sprache.
Abschließend geht der Vortrag auf wichtige Herausforderungen für die Gestaltung der Krankenhausversorgung ein.
Thomas Gerlinger ist Professor an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften an der Universität Bielefeld und Leiter der Arbeitsgruppe "Gesundheitssysteme, Gesundheitspolitik und Gesundheitssoziologie".

Anmeldung möglich Livestream - vhs.wissen live: Hat Europa eine kulturelle Identität? (10203X)

Di. 12.04.2022 19:30 - 21:00 Uhr
Dozent: Jürgen Kaube

Europa ist ein Vielvölkerkontinent. Jede einzelne Nation nimmt für sich in Anspruch, über eine eigene nationale Identität zu verfügen. Gibt es trotzdem so etwas wie eine übergreifende Identität Europas, die über den Verweis auf ein abendländisch-christlich-jüdisches Erbe hinausreicht? Mit was genau wäre Europa in kultureller Hinsicht identisch? Die Frage ist nicht neu, aber sie stellt sich immer wieder neu, weil sich die übergreifenden Themen stetig verändern. Gegenwärtig steht ein anderes Erbe im Mittelpunkt der Debatten über die kulturelle Identität Europas: die koloniale Vergangenheit des Kontinents und sein Verhältnis zur außereuropäischen Welt. Welche Konsequenzen dieses Verhältnis und die damit verbundenen Fragen um Schuld und Wiedergutmachung für das europäische kulturelle Selbstverständnis hat, diskutieren Prof. Michael Hochgeschwender und der Herausgeber der FAZ Jürgen Kaube. Moderiert wird das Gespräch von Georgios Chatzoudis. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Villa Vigoni und der Gerda Henkel Stiftung statt.

Plätze frei Online-Planspiel Zusammen-leben. Zusammenhalten. (10210X)

Fr. 25.03.2022 (18:00 - 18:45 Uhr) - Sa. 02.04.2022
Dozentin: Maria José Lafuente López-Seiter

Unsere Gesellschaft ist vielfältig. Entsprechend viele Lebensentwürfe sind in ihr vertreten. Gesellschaftlicher Zusammenhalt erfordert Rücksicht und einen respektvollen Umgang miteinander.
Genau hier setzt das Online-Planspiel "zusammenleben. zusammenhalten" an. Die Teilnehmenden finden sich in folgendem Szenario wieder: Das Gebäude "Alte Volkshochschule" in Wiesenstädt nutzen unterschiedliche Gruppen als Ort der Zusammenkunft. Die Nachbarschaft ist genervt, denn zu viele Personen gehen in der "Alten Volkshochschule" ein und aus. Auch die Gruppen, die das Gebäude als Treffpunkt nutzen, sind mit der aktuellen Situation unzufrieden und stören sich an den Aktivitäten der Anderen. Doch in einem Punkt sind sich alle einig: Der Ort "Alte Volkshochschule" soll ein Ort für alle sein. Wie kann also das Zusammenleben gelingen?
Die Teilnehmenden übernehmen die Rollen von Personen der unterschiedlichen Gruppen und setzen sich mit deren Interessen und Wünschen auseinander.
In Zusammenarbeit und mit finanzieller Un-terstützung des Landes Rheinland-Pfalz. Die Kursgebühr beträgt 101,00 €; zu zahlender Eigenanteil: 10,00 €

Keine Online-Anmeldung möglich Letzte-Hilfe-Kurs (10510)

Sa. 12.03.2022 11:00 - 15:00 Uhr
Dozentin: Malteser-Hospizdienst

Letzte-Hilfe-Kurs - Am Ende wissen, wie es geht

Das Lebensende und Sterben unserer Angehörigen, Freunde und Nachbarn macht uns oft hilflos, denn uraltes Wissen zum Sterbegeleit ist mit der Industrialisierung schleichend verloren gegangen. Um dieses Wissen zurückzugewinnen, bieten wir einen Kurz-Kurs zur "Letzten Hilfe" an. In diesen Letzte-Hilfe-Kursen lernen interessierte Bürgerinnen und Bürger, was sie für die ihnen Nahestehenden am Ende des Lebens tun können.
Kleines 1x1 der Sterbebegleitung
Wir vermitteln Basiswissen, Orientierung und einfache Handgriffe. Sterbebegleitung ist keine Wissenschaft, sondern ist auch in der Familie und der Nachbarschaft möglich. Wir möchten Grundwissen an die Hand geben und ermutigen, sich Sterbenden zuzuwenden. Denn Zuwendung ist das, was wir alle am Ende des Lebens am meisten brauchen.
Begleiten statt töten
Die letzte Hilfe, die einem Menschen in seinem Leben zuteil wird, darf keine sein, die ihn tötet. Der Abschied vom Leben ist der schwerste, den die Lebensreise für einen Menschen bereithält. Deshalb braucht es, wie auf allen schweren Wegen, jemanden, der dem Sterbenden die Hand reicht. Diese Hand zu reichen erfordert nur ein bisschen Mut und Wissen. In unserem Letzte-Hilfe-Kurs vermitteln wir beides.

Anmeldung direkt bei:
Malteser Hilfsdienst e.V., Hospizdienst St. Hildegard, Veronastraße 14, 55411 Bingen
06721-18588-131
E-Mail: andrea.nichell-karsch@malteser.org
Internet:http://www.malteser-bingen.de



Seite 1 von 2