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Programm / Programm / Gesellschaft / Geschichte, Zeitgeschehen
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Kurs abgeschlossen Ausstellung: Krieg im Äther (10)

Mo. 23.04.2018 (08:00 - 21:00 Uhr) - Fr. 22.06.2018
Dozentin:

Ausstellung zum medialen Klassenkampf beider deutscher Staaten
Medien machen Meinung - ob Ukraine-Krise, Griechenland oder Flüchtlingsströme. Das Fernsehen als Leitmedium beansprucht dabei die Deutungshoheit. Doch welchen Bildern kann man trauen? Wo verläuft die Grenze zwischen Information und Manipulation?
Gefördert mit Mitteln der "Bundesstiftung Aufarbeitung" hat das Wilhelm Fraenger-Institut eine Ausstellung erarbeitet, die das Fernsehen als Mittel der Auseinandersetzung zwischen Ost und West hinterfragt. Texttafeln und TV-Beispiele von 1956 bis 1989 zeigen das Fernsehen als Mittel der Propaganda einerseits und als Weg zur freien Meinungsbildung andererseits. In Gegenüberstellung werden bedeutende historische Ereignisse wie Mauerbau und Mauerfall aus der Perspektive beider deutscher Staaten beleuchtet. - Freie Medien versus Zensur, Demokratie versus Diktatur.

Kurs abgeschlossen Ausstellung: Impressionen aus meinem Leben (12)

Mo. 05.02.2018 (08:00 - 21:00 Uhr) - Fr. 06.04.2018
Dozent: Nadjib Bouhara

Nadjib Bouhara ist ein algerischer Künstler. Er wurde am 20.11.1981 in Annaba geboren und wohnt seit 2013 in Deutschland, heute in Bingen am Rhein. In Algerien absolvierte Nadjib Bouhara eine Lehre zum Großhandelskaufmann. Er hat sich seit Kindestagen für die Kunst interessiert und hat mit 4 Jahren begonnen zu zeichnen. Sein Vater, der ein Musiker war, hat ihn ermutigt und alles getan, damit er sein Talent entwickeln kann. Besonders inspiriert ihn der nordafrikanische Musikstil "Malaouf".
Nadjib Bouhara beschäftigt sich mit vielen Stilen und Medien und arbeitet auf Leinwand, Papier, Holz, etc. Skulpturen und Assemblage sind auch ein Teil seiner Kunst. Er hat bereits mehrfach in Algerien und Deutschland ausgestellt.

Kurs abgeschlossen Vernissage Ausstellung: Impressionen aus meinem Leben (12A)

Mo. 05.02.2018 18:00 - 19:30 Uhr
Dozent: Nadjib Bouhara

Derzeit keine Informationen verfügbar

Kurs abgeschlossen 13. Interreligiöses Gespräch: Was macht das Kreuz dort an der Wand? (00)

Do. 22.03.2018 19:00 - 22:00 Uhr
Dozentin: Yoshiharu Matsuno

13. Interreligiöses Gespräch: Was macht das Kreuz dort an der Wand?
Zum Verhältnis von Religion und Staat
Je nach Region ist es noch ganz selbstverständlich, dass ein Kreuz in staatlichen Einrichtungen hängt, im Gerichtssaal oder in Schulen. Doch immer wieder haben Menschen in den letzten Jahren gefordert, dass solche religiösen Symbole in staatlichen Gebäuden abgehängt werden. Aktuell wird zum Beispiel in Ingelheim diskutiert, ob die neue Veranstaltungshalle King eine religiöse Einweihung erfahren soll.
Denn im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland steht, dass der Staat sich weltanschaulich und religiös neutral verhalten soll. Der deutsche Staat sichert allen Bürgerinnen und Bürgern Religionsfreiheit zu, solange dadurch nicht die Rechte Dritter eingeschränkt oder verletzt werden. Aus diesem Grund hat das Bundesverfassungsgericht vielen Klagen stattgegeben, so dass religiöse Symbole aus staatlichen oder öffentlichen Gebäuden entfernt werden mussten.
Auf der anderen Seite fördert der Staat weltanschauliche und religiöse Gruppen, zum Beispiel durch zielgerichtete Fördermittel für Kindertagesstätten und Schulen. Manche Religionsgruppen genießen Vorteile, wenn sie eine Körperschaft des öffentlichen Rechts sind. Schließlich hält die Verfassung der Bundesrepublik ebenso fest, dass sie sich einem Gott und den Menschen verpflichtet weiß.

Dr. Yoshiharu Matsuno (Buddhismus), Dr. Hüseyin Kurt (Islam), Dr. Schütz (Evangelische Kirche) und
Joanna Nell (Judentum).

Einführung: Olliver Zobel
Moderation: Dr. Ralf Kohl
In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Johanneskirchengemeinde Bingen.

Anmeldung möglich Voll der Osten: Ausstellung zum DDR-Alltag (10)

Mo. 06.08.2018 (08:00 - 21:00 Uhr) - Sa. 13.10.2018
Dozentin:

Eine Fotoausstellung von Harald Hauswald mit Texten von Stefan Wolle. Herausgegeben von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und OSTKREUZ Agentur der Fotografen

In den achtziger Jahren zog Harald Hauswald durch Ost-Berlin und fotografierte, was ihm vor die Linse kam. Er knipste, was andere Fotografen übersahen oder für uninteressant hielten: Kleine Szenen des Alltags, einsame und alte Menschen, verliebte junge Pärchen, Rocker, Hooligans und junge Leute, die sich in der Kirche für Frieden und Umweltschutz einsetzten.
Die Ausstellung "Voll der Osten. Leben in der DDR" lädt zu einer Bilderreise in die Zeit der Teilung ein. Gezeigt wird eine ungeschminkte DDR-Realität, an die sich heute selbst Zeitzeugen kaum mehr erinnern.

Plätze frei Impulsgeber Rheinisches Technikum (10)

Mo. 08.04.2019 19:00 - 21:15 Uhr
Dozentin: Hilke Wiegers

Vom Werden eines international erfolgreichen Bildungsunternehmens

2018 gehört die Technische Hochschule mit seinen über 2600 Studierenden, rund 30 Studiengängen und zwei Standorten, in der Berlinstraße und in der Rochusallee, zu den repräsentativen Aushängeschildern der Stadt Bingen. Als privates Bildungsunternehmen des Berliner Regierungsbaumeisters Hermann Hoepke 1897 gegründet, durchlebte das "Rheinische Technikum Bingen" in den ersten Jahrzehnten seiner Geschichte so manche Höhen und Tiefen.

Die Historikerin Hilke Wiegers schildert in einem von vielen historischen Bildern unterlegten Vortrag über die frühen Jahre des Technikums, wie Hermann Hoepke gegen viele Widrigkeiten sein Bildungsunternehmen zum Erfolg führte, welche Turbulenzen das Verhältnis zwischen Bingern und Studierenden des Technikums barg und was das Schicksal für so manchen "Techniker" bereit hielt.