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Programm / Programm / Gesellschaft / Geschichte, Zeitgeschehen
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Plätze frei Jetzt Aktiv - Ja für bürgerschaftliches Engagement (10205)

Di. 23.03.2021 (18:00 - 20:00 Uhr) - Di. 22.06.2021
Dozentin: Heidi Kassai

Jetzt Aktiv - Ja für bürgerschaftliches Engagement
Basisqualifizierung für Neu-Einsteiger*innen in bürgerschaftliches Engagement

Fast die Hälfte aller Rheinland-Pfälzer*innen ist ehrenamtlich aktiv. Unsere Gesellschaft ist ohne dieses Engagement nicht vorstellbar, gerade wenn sich - wie in diesem Jahr durch die Corona-Pandemie - tiefgreifende Krisen abzeichnen, die freiwilliges Engagement zur Stärkung des sozialen Miteinanders unerlässlich werden lassen.
Wirkungsvolle Engagementförderung benötigt aber auch so genannte "Ermöglichungsstrukturen". Das heißt, es braucht Gelegenheiten, seine eigenen Potentiale und Talente zu entdecken sowie ein Engagementfeld zu finden, das zu den eigenen organisatorischen, persönlichen und zeitlichen Bedingungen passt.
Diese Fortbildungsreihe lädt Sie zu einem Einstieg in das bürgerschaftliche Engagement ein. Machen Sie mit!
Wer kann mitmachen? Menschen, die an der Schwelle zur nachberuflichen Lebensphase stehen und für das bürgerliche Engagement gewonnen werden sollen. Menschen, die in Rheinland-Pfalz wohnen. Wir bieten persönliche Beratungsgespräche: Passt diese Fortbildung für mich?
In 5 Modulen zur Basisqualifikation:
1. Einführung "Vom alten zum neuen Ehrenamt": Di., 23.03.2021,18-20 Uhr
2. Rahmenbedingungen und Möglichkeiten des Engagements: Di., 20.04.2021,18-20 Uhr
3. Projektschmiede: Sa., 24.04.2021,10-14 Uhr
4. Kommunikation und Umgang mit Konflikten zwischen freiwillig Engagierten und Verantwortlichen von Einrichtungen: Di., 01.06.2021,18-20 Uhr
5. Erste Projekterfahrungen: Herausforderungen und Gelingensfaktoren: Di., 22.06.2021,18-20 Uhr
Nach Abschluss erhält man ein Zertifikat über die Teilnahme.

T 10205 Heidi Kassai und Tobias Strunk
23.03.-22.06.2021
90,00 € Gesamtreihe / Ustd. bei 12-20 Personen

Anmeldung möglich Abiy Ahmed - Friedensnobelpreisträger 2019 (10210)

Di. 04.05.2021 19:00 - 21:15 Uhr in VHS Bingen Hauptgebäude
Dozentin:

Abiy Ahmed
Friedensnobelpreisträger 2019

Am 10. Dezember 2019 wurde der äthiopische Ministerpräsident Abiy Ahmed in Oslo mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Er steht damit in einer Reihe mit verdienten Friedensnobelpreisträgern wie Willy Brandt oder Martin Luther King, aber auch mit eher zweifelhaften Preisträgern wie Henry Kissinger. Wie verdient ist die Auszeichnung?
Der Politikwissenschaftler Dr. Florian Pfeil, Direktor der Fridtjof-Nansen-Akademie für politische Bildung in Ingelheim, analysiert das Wirken des aktuellen Preisträgers. Was hat Abyi Ahmed in seinen zu diesem Zeitpunkt nicht einmal 2 Jahren Amtszeit als Regierungschef in seinem Heimatland Äthiopien bewegt? Wie hat er dem Frieden gedient? Kurz: Ist die Auszeichnung verdient? Zugleich wirft Pfeil einen Blick auf die innen- und außenpolitische Situation Äthiopiens und auf die großen Herausforderungen, vor denen Äthiopien und Abiy Ahmed stehen.

Plätze frei 15. Interreligiöses Gespräch: Gottesdienst im Cyberspace? (10800)

Do. 25.03.2021 19:30 - 21:45 Uhr in VHS Bingen Hauptgebäude
Dozentin: Dr. Mohammed Naved Johari

Gottesdienst im Cyberspace? Chancen und Grenzen der neuen Medien für die Religion

In vielen Kirchen, aber auch Moscheen und Synagogen stehen mittlerweile Kameras und Mikrofone. Und in einer Ecke sitzen Menschen an einem Mischpult vor vielen Bildschirmen. Die letzten Monate mit ihren Herausforderungen im Hinblick auf Abstand und Hygieneregeln haben die Digitalisierung von Religion deutlich vorangetrieben. Vieles, über was man vor einem Jahr angefangen hat zu diskutieren, wurde nun einfach mal umgesetzt und ausprobiert. An vielen Stellen wurden diese Angebote auch gut angenommen - teilweise sogar mit höheren Zugriffszahlen, als sonst Besuchende in den Gottesdiensten gezählt wurden.

Doch es bleibt ja nicht nur bei der Übertragung von Gottesdiensten - auch die neuen Medien werden immer stärker genutzt, Seelsorger im Chatroom, Bildungsveranstaltungen - gerade für die jungen Mitglieder - per Videokonferenz oder religiöse Influencer auf YouTube. Die Religionen haben sich den digitalen Herausforderungen gestellt - nun gilt es aber auch noch einmal genauer hinzuschauen, wie das zu bewerten und einzuordnen ist. Denn eines ist schon jetzt klar, auch nach der Zeit mit dem Corona-Virus wird nicht alles wieder zurückgedreht werden, sondern viele wollen diesen Weg der Digitalisierung von Religion gerne weitergehen.

Deswegen laden wir im diesjährigen Gespräch Vertreterinnen und Vertreter der großen Religionsgruppen in unserer Stadt ein, um miteinander über Chancen und Grenzen der Digitalisierung anzusprechen. Erfahrungen mit digitalen Gottesdienste werden den Einstig bilden und so Fragestellungen und Herausforderungen formulieren, die wir dann auf dem Podium diskutieren werden - digital übertragen und mit den Möglichkeiten auch von außen Fragen und Thesen zu dieser Debatte einzuspielen.

In Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Dekanat Ingelheim-Oppenheim und der Evangelischen Johanneskirchengemeinde Bingen.