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Programm / Programm / Gesellschaft / Länderkunde, Geographie
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Plätze frei Ausstellung: Postsowjetische Lebenswelten (10120)

Di. 26.10.2021 (08:00 - 20:00 Uhr) - Fr. 17.12.2021 in Freidhof 11
Dozentin:

Gesellschaft und Alltag nach dem Kommunismus. Eine Ausstellung der Bundesstiftung Aufarbeitung und der Internetplattform dekoder.org.

Das Ende der Sowjetunion im Dezember 1991 ist Ausgangspunkt der Ausstellung "Post-sowjetische Lebenswelten. Gesellschaft und Alltag nach dem Kommunismus". Die Schau widmet sich dem historischen Wandel, den die fünfzehn Nachfolgestaaten seitdem durchlaufen haben. Geographisch reicht der Blick damit von Osteuropa über den Kaukasus bis nach Zentralasien. Er schließt Staaten ein, deren Größe und Einwohnerzahl, Nationalgeschichte und kulturelle Prägungen, aber auch wirtschaftliche Ausgangspositionen kaum unterschiedlicher sein könnten. Umso eindrücklicher sind die Gemeinsamkeiten, die den Alltag dieser Gesellschaften vor allem in den 1990er Jahren prägten.

Die Ausstellung wirft Schlaglichter auf den sozialen Ausnahmezustand jenes Jahrzehnts, in dem die Menschen den Härten des Staatszerfalls und einem Markt ohne Recht ausgeliefert waren. Sie nimmt die Lebensverhältnisse in den Blick und macht die Wanderungsbewegungen sichtbar, die Menschen auf der Suche nach Arbeit und Wohlstand die Heimat verlassen ließen. Der Raubzug der Mafia und die Selbstbereicherung früherer Funktionäre, die das Staatseigentum privatisierten, sind ebenso Themen, wie die ethnischen Konflikte und regionalen Kriege, die häufig mit dem russischen Hegemoniestreben verbunden waren und sind.

Die Schau zeigt, wie mit Geschichte aber auch mit Religion Politik gemacht wird, wie der demokratische Aufbruch gelang, aber auch wie neue Autokratien entstanden. Medien- und Öffentlichkeit, Konsum- und Popkultur, ökologische Altlasten, die Frauenemanzipation sowie bemerkenswerte Fortschritte im Bereich der Digitalisierung werden ebenso auf den 20 Ausstellungstafeln dargestellt.

Das Konzept der Ausstellung sowie deren Texte stammen von Jan C. Behrends vom Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF) in Potsdam. Der Osteuropahistoriker hat gemeinsam mit dem Kurator der Ausstellung Ulrich Mählert die 130 zeithistorischen Fotos ausgewählt, die im Mittelpunkt der Ausstellung stehen. Unterstützt wurden sie dabei von Cora Litwinski (ZZF). Die Gestaltung der Ausstellung besorgte der Leipziger Grafiker Thomas Klemm.

Herausgeber: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und die Internetplattform dekoder.org.

Plätze frei Studienreise: Aserbaidschan (11010)

Do. 12.05.2022 (08:00 - 20:00 Uhr) - Fr. 20.05.2022
Dozent: Wilfried Knuth

Aserbaidschan
8-tägige Studienreise / 12.05.-20.05.2022

Aserbaidschan ist ein geheimnisvolles Land, in dem Morgen- und Abendland aufeinander treffen. Sein historisches, kulturelles und landschaftliches Erbe ist mehr als beeindruckend. Es erwarten Sie bei der Studienreise deutschsprachige Stadtführungen in Baku, Schamachi und Scheki. Sie erhalten Informationen aus erster Hand und besichtigen zahlreiche Sakralbauten, den zoroastrischen Jungfrauenturm, den Shirvan-Palast und das Teppichmuseum in Baku; den zoroastrischer Feuertempel in Surachani; den drologischen Park in Mädäkän; Karawansereien, Moscheen und Bäder in Qala; den Brennende Berg bei Digah;die Freitagsmoschee und Mausoleen auf dem Friedhof in Schamachi; den Khan-Sommerpalast in Scheki; das ehemalige Zentrum der albanischen christlichen Kirche in Nic; und die antike Stadt Qäbälä.

Leistungen: Linienflug von Frankfurt nach Baku, acht Übernachtungen in 4* Hotels mit Halbpension, deutschsprachige örtliche Reiseleitung, Halbpension, Transfer mit dem modernen Reisebus zu allen Programmpunkten, deutschsprachige Stadtführungen, alle Eintritte und Führungen. Ein ausführlicher Prospekt ist in der VHS-Geschäftsstelle erhältlich.
V 11010 - Leitung: Wilfried Knuth
Reisepreis: ca. 1.780,00 € bei Unterbringung im Doppelzimmer, EZ-Zuschlag 202,00 €

Anmeldung möglich Semestereröffnung: Havanna, Literatur und Musik (20050)

Sa. 12.02.2022 19:00 - 21:45 Uhr
Dozent: Axel Grote

Axel Grote ist Jazzmusiker und entwickelt multimediale Städteportraits.
Zum ersten Mal innerhalb der Reihe seiner Städteportraits betritt er mit Havanna
außereuropäischen Boden, wohin er vor drei Jahren reiste, wie immer Kamera, Skizzenbuch und landeseigene Literatur im Gepäck. Durch seine Musik, Texte und Zeichnungen sowie Fotografien und Filmsequenzen wird die Reise lebendig.

Neben der großen, oft tragischen Geschichte dieser Stadt bewegten ihn die Begegnungen
mit den Menschen, die dort leben und durch die er ein Stück weit Einblicke in Lebensalltag,
religiöse Bräuche und Kultur erhalten konnte.
Im Vordergrund steht dabei die Stilvielfalt der Musica cubana, wie sie sich ihm bei Konzerten
und Proben darstellten und die das musikalische Programm des Abends widerspiegelt.
Neben der Musik beschäftigen sich die literarischen Texte mit der Geschichte und dem
Erscheinungsbild der Stadt und greifen mit namhaften kubanischen Autoren das Leben in
ihr auf. Dabei darf nicht einer der großen Liebhaber Havannas fehlen, der hier zahlreiche
seiner berühmtesten Werke verfasste: Ernest Hemingway, der bis heute noch von Kubanern
als Papa bezeichnet wird.

Die Texte und Songs werden von Marleen Michaelis vorgetragen, musikalisch begleitet
von Axel Grote (sax, flute), Sebastian Kling (piano, Akkordeon), Florian Werther (bass)
und Axel Pape (drums).