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Programm / Programm / VHS-Spezial
Programm / Programm / VHS-Spezial
Im Programmbereich Spezial finden Sie alle unsere Angebote, die Ihre besondere Aufmerksamkeit verdienen. Dazu gehören neben dem lang-jährig bekannten und beliebten Literaturschiff auch Veranstaltungen zur Interkulturellen Woche, unsere jeweilige Semestereröffnung und vieles mehr.


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Anmeldung möglich Livestream - vhs.wissen live: Femizide - Warum Männer Frauen töten (10011X)

Mo. 07.03.2022 19:30 - 21:00 Uhr
Dozentin: Margherita Bettoni

Jeden Tag versucht in Deutschland ein Mann, seine Frau umzubringen. Alle 3 Tage wird eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. Hinzu kommen die Morde an Frauen durch ihnen unbekannte Täter.
Diese Verbrechen sind keine Ehrenmorde oder Beziehungstaten, sondern Femizide: Morde, die an Frauen verübt werden, weil sie Frauen sind.
Laura Backes und Margherita Bettoni zeigen in dem Vortrag, dass die Tötung von Frauen aufgrund ihres Geschlechts auch bei uns ein ernsthaftes gesamtgesellschaftliches Problem ist. Als Familientragödien verharmlost, bleiben viele Frauenmorde verborgen und verdecken die patriarchalen Macht- und Gewaltmuster, die sich tief durch unsere Gesellschaft ziehen.

Margherita Bettoni ist Investigativjournalistin mit den Schwerpunkten Organisierte Kriminalität und sexualisierte Gewalt. Sie ist Co-Autorin der Bücher »Die Mafia in Deutschland. Kronzeugin Maria G. packt aus« (Econ, 2017) und »Corona: Geschichte eines angekündigten Sterbens« (dtv, 2020). Für ihre Recherchen hat sie den Marlies-Hesse-Nachwuchspreis, den Migration Media Award und den Grimme Online Award gewonnen.

Anmeldung möglich Livestream - vhs.wissen live: Die Wiederfindung der Nation (10108X)

Mi. 18.05.2022 19:30 - 21:00 Uhr
Dozentin: Prof. Aleida Assmann

Bei Intellektuellen steht der Begriff der Nation unter Generalverdacht. Doch wer sagt denn, dass Nation automatisch ethnische Homogenität und eine "Volksgemeinschaft" bedeutet, die andere ausschließt?
Das ist die Sicht von Rechtsextremen, die den aufgegebenen Nationsbegriff inzwischen für sich erobert haben. Doch lässt sich nicht auch eine Form von Nation (wieder)finden, die sich als demokratisch, zivil und divers versteht und sich solidarisch auf die gewaltigen Zukunftsaufgaben einstellen kann? Diese und viele weiteren Fragen diskutieren Aleida Assmann und Herfried Münkler.

Aleida Assmann ist Professorin em. für Anglistik und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (mit Jan Assmann, 2018).
Prof. Herfried Münkler ist Politikwissenschaftler mit dem Schwerpunkt Politische Theorie und Ideengeschichte. Er lehrte als ordentlicher Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Gerda Henkel Stiftung statt.

Plätze frei Tillmann Bendikowski: Hitlerwetter (10110)

Do. 05.05.2022 19:00 - 21:15 Uhr
Dozentin: Tillmann Bendikowski

Hitlerwetter. Das ganz normale Leben in der Diktatur: Die Deutschen und das Dritte Reich 1938/39

Der Feldzug für eine gesunde Lebensweise, der Kult um den Körper, der Ruf nach der Gemeinschaft - so manches, was den Alltag im »Dritten Reich« prägte, erscheint uns heute erschreckend vertraut, wie Tillmann Bendikowski in seinem neuen Buch zeigt. Aber konnte es damals überhaupt so etwas wie ein »normales« Leben inmitten der Diktatur geben? Der Autor begibt sich auf eine erzählerische Zeitreise in die (auch zeitliche) Mitte der NS-Herrschaft, indem er das Alltagsleben der Deutschen während einer Spanne von zwölf Monaten erkundet: zwischen Dezember 1938 und November 1939, als schon der Zweite Weltkrieg tobte und auch das missglückte Attentat im Mün-chener Bürgerbräukeller das Regime nicht mehr stürzen konnte. Ein neuer, ungewöhn-licher Blick auf das Leben der Deutschen im Alltag der Diktatur. Glänzend recherchiert, mitreißend erzählt und reich bebildert.

Dr. Tillmann Bendikowski, Journalist und Historiker, promovierte 1999 bei Prof. Hans Mommsen an der Ruhr-Universität Bochum. Als Gründer und Leiter der Medienagentur Geschichte in Hamburg veröffentlicht er Beiträge für Printmedien und Hörfunk sowie zahlreiche Bücher zu historischen Themen, zuletzt »Der deutsche Glaubenskrieg: Martin Luther, der Papst und die Folgen (2016)« und »Ein Jahr im Mittelalter« (2019). Seit März 2020 ist er als historischer Kommentator im NDR Fernsehen zu sehen. Mehr Informationen unter: www.medienagentur-geschichte.de

Plätze frei 16. Interreligiöses Gespräch: Bewahrung der Schöpfung (10800)

Do. 31.03.2022 19:30 - 21:00 Uhr in Freidhof 11
Dozentin: Dr. Mohammed Naved Johari

Es waren die heute vorherrschenden Religionen, die vor vielen Jahrhunderten die Naturreligionen zurückgedrängt haben und so zu einer Entmythologisierung der Natur beigetragen haben. Sie war zwar noch Schöpfung, aber nicht mehr beseelt oder bewohnt durch irgendwelche Göttinnen und Götter. Forschung wurde so erst möglich. Und so waren es in Europa meist jüdische, christliche oder muslimische Gelehrte, die den Grundstein für unsere heutige Medizin oder Naturwissenschaft gelegt haben.

Manche werfen aber heute gerade auch den großen Religionen vor, dass sie damit der Ausbeutung der Natur Tor und Tür geöffnet hätten und mitverantwortlich für die Klimakatastrophe wären. Doch schon lange gibt es religiöse Strömungen, die sich um eine Bewahrung der Schöpfung kümmern und mehr Respekt im Umgang mit der Natur einfordern, weil sie eben göttlichen Ursprungs ist und z.B. die Tiere auch ein Geschöpf Gottes sind und damit eine Würde besitzen.

Und so gibt es nicht nur die Friday for Future - Bewegung oder Scientist for Future, sondern auch Churches for Future oder Religions for Future. Gemeinsam verfolgen sie sicher sehr ähnliche Ziele. Und doch unterscheiden sie sich im Hinblick auf ihre Motivation und ihre Zukunftsvorstellungen und Hoffnungen. Welche Chancen in dieser Differenzierung stecken und welche Motivation religiöse Menschen im Hinblick auf den Klimawandel prägt, darum soll es in diesem 16. Interreligiösen Gespräch gehen.

Neben den religiösen Vertreterinnen werden auch Schülerinnen und Schüler dabei sein, die sich mit diesen Bewegungen und dem Thema beschäftigt haben und so ihre Fragen und Wünsche in die Debatte einbringen werden.

In Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Dekanat Ingelheim-Oppenheim

Plätze frei Lesung mit Bernadette Heim: Die Socke im Bermudadreieck - frisch gewaschen! (20110)

Do. 30.06.2022 19:00 - 20:30 Uhr in Freidhof 11
Dozentin: Bernadette Heim

Ihre Sockenbücher sind Kult. Und jetzt ist sie wieder da! Die Socke im Bermudadreieck, der beliebte Erstling der Binger Autorin Bernadette Heim ist neu aufgelegt. Die neu bearbeitete Version ist prallvoller Humor. Versehen mit vielen bekannten aber auch "frischen" Geschichten. Das kann ja heiter werden. Wird es bestimmt, denn Bernadette Heim plaudert, erzählt überspitzt und bringt mit spontanen Pointen die Leserschaft zum Lachen, selbst dann, wenn sie ihnen den Spiegel vorhält. Herzerfrischende Alltagsszenen hat sie in ihren beliebten Kolumnen aufgegriffen und in diesem Buch zusammengefasst. Mit viel Humor und Selbstironie beschreibt sie Situationen die Frauen und Männer gleichermaßen kennen. Sie macht sich Gedanken über den Sockenfraß in der Waschmaschine, sie philosophiert über die "Männergrippe" und Männer im knackigen Alter. Mit ihrem Humor macht sie auch vor sich selbst nicht Halt. Wenn Speckröllchen die Hose heimlich enger nähen, die Diät mal wieder nicht funktioniert, weil Sport nur auf der Couch stattfindet oder sie ihre ganz privaten Macken preisgibt. Die Socke im Bermudadreieck "frisch gewaschen" verspricht Lesevergnügen pur.

Plätze frei Endlich Frühling! oder: Der Duft von Glück. (20115)

Di. 22.03.2022 19:00 - 21:15 Uhr in Freidhof 11
Dozentin: Dr. Petra Urban

Endlich Frühling! oder: Der Duft von Glück.
Lesung mit Petra Urban

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber für mich ist der Frühling, diese berauschende Zeit des Übergangs, wo sich Erstarrung in Leben verwandelt, eine ganz besondere Jahreszeit. Wie ein riesengroßes Lächeln liegt er auf der Welt, weckt mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen die Natur aus ihrem Tiefschlaf und küsst dabei auch unsere müden Lebensgeister wach.
Um die besondere Schönheit dieser Jahreszeit, ihren Duft von Glück zu erleben, lade ich sie ein, mich auf einem Spaziergang zu begleiten, bei dem wir die Freundschaft der Blumen und Bäume suchen. Dem Augenblick ein Lächeln schenken, nenne ich das.

Plätze frei Auf der Suche - wonach? Vom Leben und Schreiben der Ruth Klüger (20118)

Do. 03.02.2022 19:00 - 20:00 Uhr in Stadtteilzentrum
Dozentin: Dr. Petra Urban

Auf der Suche - wonach? - Vom Leben und Schreiben der Ruth Klüger
Ein Gedenkvortrag von Dr. Petra Urban
Zur Erinnerung an Ruth Klügers Buchpräsentation 1993 in Bingen lädt der Arbeitskreis Jüdisches Bingen, in Kooperation mit der Stadt Bingen, der Volkshochschule Bingen und GEDOK-Wiesbaden Mainz zu einem Vortrag ein.
Ruth Klüger, 1931 in einem jüdischen Elternhaus in Wien geboren, wurde als Kind in die Konzentrationslager Theresienstadt und Auschwitz verschleppt. 1947 emigrierte sie in die USA und lehrte später Germanistik. Bekannt wurde sie durch ihre Autobiographie "weiter leben", deren Fortsetzung "unterwegs verloren", und ihren scharfsinnigen Essay "Frauen lesen anders".
Wie sehr sie "im Gestrüpp der Erinnerung" Heimat und Hoffnung in der Sprache der Literatur fand, zeigt Petra Urban in ihrem Vortrag über das Leben und Schreiben dieser großartigen Germanistin auf.

Brigitte Giesbert wird an Ruth Klügers Buchvorstellung 1993 in Bingen erinnern.
Die Veranstaltung wird musikalisch begleitet von zwei aus Bingen stammenden Musikerinnen, der Pianistin Ulrike Fendel (Wien) und der Hornistin Lioba Giesbert (Wiesbaden).

Plätze frei Vagabundinnenwind - Vortrag von Petra Urban (20120)

Di. 08.03.2022 19:00 - 21:15 Uhr in Freidhof 11
Dozentin: Dr. Petra Urban

Vagabundinnenwind
Die ersten schreibenden Frauen unterwegs.
Vortrag von Petra Urban zum Internationalen Frauentag

Reisen in ferne Länder war lange Zeit allein den Männern vorbehalten. Frauen blieben Zuhause, Jahrhunderte lang. Erst Ende des 18. Jahrhunderts machen sich erste Sehnsüchtige mutig und selbstbewusst auf den Weg. Dabei entdecken sie nicht nur fremde Welten, sondern auch sich selbst ganz neu.
Aus Anlass des Internationalen Frauentages eröffnet Petra Urban kurzweilige Einblicke in die Erfahrungen einiger berühmter Frauen, die von Fernweh getrieben und von Abenteuerlust gepackt waren.

Keine Online-Anmeldung möglich 23. Binger Literaturschiff (Preiskategorie A) (20130A)

Fr. 10.06.2022 18:15 - 22:45 Uhr
Dozentin:

Am 10. Juni 2022 ist es wieder soweit. Das Binger Literaturschiff wird mit bekannten Autorinnen und Autoren auf eine literarische Reise zwischen Bingen und der Loreley gehen.

Schifffahrt Bingen - Loreley und zurück mit 3 Lesungen

Das Binger Literaturschiff wird seit 1999 von der Volkshochschule Bingen immer am Freitag nach Pfingsten veranstaltet.

In Kooperation mit der Stadtbibliothek Bingen und mit freundlicher Unterstützung durch den Kultursommer Rheinland-Pfalz, die Stiftung Kultur im Landkreis Mainz-Bingen, die Bingen-Rüdesheimer Fähr- und Schifffahrtsgesellschaft.

Kristof Magnusson: Ein Mann der Kunst
Kristof Magnusson ist 1976 in Hamburg als Sohn deutsch-isländischer Eltern geboren. Nach seiner Ausbildung zum Kirchenmusiker und dem Zivildienst in New York City in der Sozialarbeit mit Holocaustüberlebenden und Obdachlosen, studierte er Deutschen Literaturinstitut Leipzig und der Universität Reykjavík. Er schreibt Romane und Theaterstücke und übersetzt aus dem Isländischen. Ein Mann der Kunst ist sein 4. Roman.

Dana Grigorcea: Die nicht sterben
Dana Grigorcea wurde 1979 in Bukarest geboren, sie studierte Germanistik und Nederlandistik und lebt seit vielen Jahren mit ihrer Familie in Zürich. Die Werke der rumänisch-schweizerischen Schriftstellerin, etwa der Roman »Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit« und die Novelle »Die Dame mit dem maghrebinischen Hündchen«, wurden in mehrere Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem 3sat-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb. Ihr Roman »Die nicht sterben« wurde 2021 für den Deutschen Buchpreis nominiert.

Timur Vermes: U
Timur Vermes wurde 1967 in Nürnberg als Sohn einer Deutschen und eines Ungarn geboren. Er studierte in Erlangen Geschichte und Politik und arbeitete anschließend als Journalist und Ghostwriter. Er schrieb bis 2001 für die Abendzeitung und den Kölner Express und später für mehrere Magazine. Sein 2012 erschienener Roman Er ist wieder da ist eines der erfolgreichsten deutschen Debüts der letzten Jahrzehnte. Sein zweiter Roman Die Hungrigen und die Satten stand 2018 wochenlang auf der Bestsellerliste.

Keine Online-Anmeldung möglich 23. Binger Literaturschiff (Preiskategorie B) (20130B)

Fr. 10.06.2022 18:15 - 22:45 Uhr
Dozentin:


Am 10. Juni 2022 ist es wieder soweit. Das Binger Literaturschiff wird mit bekannten Autorinnen und Autoren auf eine literarische Reise zwischen Bingen und der Loreley gehen.

Schifffahrt Bingen - Loreley und zurück mit 3 Lesungen

Das Binger Literaturschiff wird seit 1999 von der Volkshochschule Bingen immer am Freitag nach Pfingsten veranstaltet.

In Kooperation mit der Stadtbibliothek Bingen und mit freundlicher Unterstützung durch den Kultursommer Rheinland-Pfalz, die Stiftung Kultur im Landkreis Mainz-Bingen, die Bingen-Rüdesheimer Fähr- und Schifffahrtsgesellschaft.

Kristof Magnusson: Ein Mann der Kunst
Kristof Magnusson ist 1976 in Hamburg als Sohn deutsch-isländischer Eltern geboren. Nach seiner Ausbildung zum Kirchenmusiker und dem Zivildienst in New York City in der Sozialarbeit mit Holocaustüberlebenden und Obdachlosen, studierte er Deutschen Literaturinstitut Leipzig und der Universität Reykjavík. Er schreibt Romane und Theaterstücke und übersetzt aus dem Isländischen. Ein Mann der Kunst ist sein 4. Roman.

Dana Grigorcea: Die nicht sterben
Dana Grigorcea wurde 1979 in Bukarest geboren, sie studierte Germanistik und Nederlandistik und lebt seit vielen Jahren mit ihrer Familie in Zürich. Die Werke der rumänisch-schweizerischen Schriftstellerin, etwa der Roman »Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit« und die Novelle »Die Dame mit dem maghrebinischen Hündchen«, wurden in mehrere Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem 3sat-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb. Ihr Roman »Die nicht sterben« wurde 2021 für den Deutschen Buchpreis nominiert.


Timur Vermes: U
Timur Vermes wurde 1967 in Nürnberg als Sohn einer Deutschen und eines Ungarn geboren. Er studierte in Erlangen Geschichte und Politik und arbeitete anschließend als Journalist und Ghostwriter. Er schrieb bis 2001 für die Abendzeitung und den Kölner Express und später für mehrere Magazine. Sein 2012 erschienener Roman Er ist wieder da ist eines der erfolgreichsten deutschen Debüts der letzten Jahrzehnte. Sein zweiter Roman Die Hungrigen und die Satten stand 2018 wochenlang auf der Bestsellerliste.



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