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Programm / Programm / Gesellschaft / Philosophie, Religion

Anmeldung möglich Livestream - vhs.wissen live: Die Menschenrechte (10202X)

Mi. 14.12.2022 19:30 - 21:00 Uhr in Online
Dozentin: Angelika Nußberger

Was in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 so selbstverständlich klingt, ist bis heute für unzählige Menschen keine Wirklichkeit.
Angelika Nußberger beschreibt anschaulich die Geschichte der Menschenrechte, ihre philosophischen Grundlagen sowie die aktuellen Debatten: Gibt es ein Menschenrecht auf Frieden und Umweltschutz? Wie universal gelten die Rechte? Und in welchem Maße dürfen Gerichtshöfe für Menschenrechte die Gesetzgebung einzelner Staaten bestimmen?
Angelika Nußberger ist eine deutsche Rechtswissenschaftlerin und Slavistin. Seit 2002 ist sie an der Universität zu Köln Inhaberin des Lehrstuhls für Verfassungsrecht, Völkerrecht und Rechtsvergleichung. Von 2011 bis 2020 war sie Richterin, von 2017 bis 2019 Vizepräsidentin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR)

Plätze frei Philosophisches Café - Schopenhauer und die Paradoxie des Todes (10820B)

Mi. 16.11.2022 17:45 - 20:00 Uhr in Gaustraße 20
Dozentin: PD Dr. habil. Helke Panknin-Schappert

Das philosophische Café lädt Sie zum gemeinsamen Philosophieren ein. Es werden Fragen, die uns im Alltag bewegen, mit Hilfe großer Philosophen wie Platon, Thomas von Aquin oder Kant beantwortet. Dabei wird deutlich, dass Philosophie keine entlegene Wissenschaft ist, sondern Hilfe und Orientierung bietet.
Die einzelnen Veranstaltungen des philosophischen Cafés stellen thematisch abgeschlossene Einheiten dar und können auch einzeln von allen Altersgruppen besucht werden. Es werden philosophische Texte gemeinsam gelesen und diskutiert.

Termin 16. November:
Schopenhauer und die Paradoxie des Todes

Am Anfang der Philosophie steht die Frage nach dem Tod. Das Phänomen des Todes lässt die Begrenztheit unseres Lebens und unseres Begreifens offenbar werden; hierin manifestiert sich eine negative Erfahrung von Wissen überhaupt. Es entsteht ein spezifisch menschliches Bedürfnis nach der Entzifferung der Bedeutung der Welt, von dem sowohl die Religion als auch die Philosophie zeugen.
Aber welche ist die adäquate Antwort auf die Herausforderung des Todes? Was wissen wir überhaupt vom Tod? Die Auseinandersetzung mit dem Tod ist ein Topos, der sich durch die gesamte Philosophiegeschichte zieht.
Zur Deutung des Phänomens des Todes und damit verbunden der Frage nach der Unsterblichkeit der Seele die philosophische Theorie Arthur Schopenhauers heranzuziehen, mag zunächst befremden. Kann gerade der Atheist Schopenhauer, für den die Gottesvorstellung bloße Fiktion ist und für den es keine Glaubensartikel gibt, Antwort geben?
Im philosophischen Café werden gemeinsam Texte von Schopenhauer gelasen.

Plätze frei Philosophisches Café - Braucht der Mensch Eigentum? (10820C)

Mi. 14.12.2022 17:45 - 20:00 Uhr in Gaustraße 20
Dozentin: PD Dr. habil. Helke Panknin-Schappert

Das philosophische Café lädt Sie zum gemeinsamen Philosophieren ein. Es werden Fragen, die uns im Alltag bewegen, mit Hilfe großer Philosophen wie Platon, Thomas von Aquin oder Kant beantwortet. Dabei wird deutlich, dass Philosophie keine entlegene Wissenschaft ist, sondern Hilfe und Orientierung bietet.
Die einzelnen Veranstaltungen des philosophischen Cafés stellen thematisch abgeschlossene Einheiten dar und können auch einzeln von allen Altersgruppen besucht werden. Es werden philosophische Texte gemeinsam gelesen und diskutiert.

Termin 14. Dezember:
Braucht der Mensch Eigentum?

Nach John Locke gehört Besitz und Eigentum zu den Menschenrechten: Um Mensch zu sein benötigt der Mensch Eigentum. Demgegenüber sieht Jean Jacques Rousseau den Besitz als ein Ausdruck der Entfremdung an, da der Mensch sich nicht mehr aus seinem Überindividuellen Wissen des Menschseins versteht, sondern als Materie.
Mit Hilfe zentraler Texte wird die Frage nach dem Eigentum im philosophischen Café diskutiert.