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Programm / Programm / Vorträge
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Anmeldung möglich Livestream - vhs.wissen live: A Master in the Making - Anthonis van Dyck (10106X)

Do. 15.12.2022 19:30 - 21:00 Uhr in Online
Dozentin: Mirjam Neumeister

Anthonis van Dyck war einer der bedeutendsten Künstler seiner Zeit und zählt heute noch zu den prägenden Malern seiner Epoche. Berühmt wurde er vor allem für seine unvergleichlich lebendigen und zugleich repräsentativen Porträts von Fürsten, Königinnen, Feldherren, Künstlern und Schönheiten seiner Zeit.

Die in der Alten Pinakothek präsentierten Gemälde bringen dem Besucher eine Künstlerpersönlichkeit nahe, die auf der Suche war, im Ringen mit der eigenen Kreativität und den künstlerischen Zielen. Bevor Van Dyck zu einem der bekanntesten und gefragtesten Porträtmaler seiner Zeit aufstieg, schuf er überwiegend Historienbilder, von denen eine große Zahl in der Alten Pinakothek präsentiert wird. Peter Paul Rubens war sein Vorbild, und die künstlerische Auseinandersetzung mit dessen Werken war ein intensiver, schöpferischer Prozess, bis Tizian sein Leitstern wurde und ihn nachhaltig inspirierte.

Die Führung thematisiert verschiedene Facetten seines künstlerischen Schaffens anhand des in der Alten Pinakothek gezeigten Bestandes. Diese Einblicke beruhen auf den Ergebnissen eines mehrjährigen Forschungsprojekts zum Münchner Van Dyck-Bestand, welches einer 2019/20 in der Alten Pinakothek präsentierten Ausstellung vorausging.

Dr. Mirjam Neumeister ist Sammlungsleiterin Flämische Malerei in der Alten Pinakothek der Bayerischen Staats- und Gemäldesammlungen.

Die Veranstaltung wird live aus der Alten Pinakothek in München gestreamt

Anmeldung möglich Livestream - vhs.wissen live: Ein Jahr Bundesregierung - eine Bilanz (10201X)

Do. 08.12.2022 19:30 - 21:00 Uhr in Online
Dozentin: Ursula Münch

Die Politikwissenschaftlerin Ursula Münch und der Journalist Hans Moritz ziehen ein Jahr nach der Bundestagswahl eine Bilanz.
Wie hat sich die Regierung innen- wie außenpolitisch geschlagen? Welche Partei konnte sich innerhalb der Regierung bei welchen Themen durchsetzen?
Gelang es den nicht an der Regierung beteiligten Parteien, eine wirkmächtige Opposition zu bilden?
Ursula Münch ist Professorin für Politikwissenschaft an der Universität der Bundeswehr München sowie Direktorin der Akademie für Politische Bildung in Tutzing am Starnberger See.
Hans Moritz ist Chefredakteur des Erdinger Anzeiger (Münchener Merkur).

Anmeldung möglich Livestream - vhs.wissen live: Die Menschenrechte (10202X)

Mi. 14.12.2022 19:30 - 21:00 Uhr in Online
Dozentin: Angelika Nußberger

Was in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 so selbstverständlich klingt, ist bis heute für unzählige Menschen keine Wirklichkeit.
Angelika Nußberger beschreibt anschaulich die Geschichte der Menschenrechte, ihre philosophischen Grundlagen sowie die aktuellen Debatten: Gibt es ein Menschenrecht auf Frieden und Umweltschutz? Wie universal gelten die Rechte? Und in welchem Maße dürfen Gerichtshöfe für Menschenrechte die Gesetzgebung einzelner Staaten bestimmen?
Angelika Nußberger ist eine deutsche Rechtswissenschaftlerin und Slavistin. Seit 2002 ist sie an der Universität zu Köln Inhaberin des Lehrstuhls für Verfassungsrecht, Völkerrecht und Rechtsvergleichung. Von 2011 bis 2020 war sie Richterin, von 2017 bis 2019 Vizepräsidentin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR)

Plätze frei Kinderwunsch und Mutterschaft von Frauen mit Behinderung (10713X)

Mi. 07.12.2022 20:00 - 21:30 Uhr in Online
Dozentin: Olga Hübner

Kinderwunsch und Mutterschaft von Frauen mit Behinderung

Frauen mit Behinderungen haben - wie andere Frauen auch - den Wunsch Familien zu gründen und Kinder zu bekommen. Durch gesellschaftliche Vorurteile und Tabus wurde dies den Frauen lange Zeit erschwert oder sogar verwehrt.
In diesem Online-Seminar werden wir dieses Thema aus Sicht von Frauen mit Behinderung betrachten. Nach einer kurzen Einführung über die aktuelle Situation von Müttern mit unterschiedlichen Behinderungen wird es um die persönlichen Erfahrungen betroffener Frauen gehen. Ein weiterer Schwerpunkt wird die Vorstellung unterschiedlicher Unterstützungsmöglichkeiten für Mütter mit Behinderungen sein. Neben kurzen Inputs der Referentin wird es ausreichend Zeit für die Nachfragen der Teilnehmerinnen und dem gegenseitigen Austausch geben. Zudem werden weiterführende Informationen über Unterstützungsmöglichkeiten für Mütter und Väter mit Behinderung zur Verfügung gestellt.

Anmeldung möglich Livestream - vhs.wissen live: "Überall, unbemerkt und unterschätzt" (11601X)

Di. 06.12.2022 19:30 - 21:00 Uhr in Online
Dozentin: Lucia Reisch

Unternehmen und Medien versuchen, uns als Verbraucher gezielt zu steuern. Dies ist nichts Neues in der Konsumgesellschaft, allerdings haben sich die Möglichkeiten (und die Missbrauchsgefahr) durch die Datensammlung in der digitalen Welt vervielfacht.
Auch die Politik versucht, durch entsprechende Instrumente unser Verhalten zu beeinflussen. Neben den klassischen Instrumenten wie Steuern, Gesetze und Information kommt dafür seit einigen Jahren auch das Nudging zum Einsatz - zuerst in den USA während der Präsidentschaft von Barack Obama, heute wird es von hunderten Regierungen weltweit genutzt. Staatliches Nudging muss freilich immer "Nudging for good" sein (die Wohlfahrt und das Wohlbefinden der Menschen steigern) und ist strengen Regeln des "Guten Regierens" unterworfen (z.B. Transparenz der Prozesse).
Dagegen sind Anwendungen von Nudges durch Unternehmen von deren Zielsetzung und ethischem Verständnis abhängig. Hier wird Nudging, abweichend von der Grundidee, auch für Ziele eingesetzt, die rein kommerziell motiviert, manchmal gar illegitim sind. Dass aus Stupsen schnell Schubsen wird, hat vor allem mit der ständig anwachsenden Menge personenbezogener Daten von Konsumenten und immer intelligenter werdenden Algorithmen zu tun. Dadurch ergeben sich insbesondere im digitalen Bereich noch nie dagewesene, personalisierte Manipulationsmöglichkeiten von Verbrauchern.
Wie kann das Design von Benutzerschnittstellen, also z. B. Internetseiten von Online-Shops, fair und ethisch gestaltet werden? Sind wir uns überhaupt bewusst, dass unsere (Kauf)Entscheidungen gelenkt werden sollen? Wie können wir unser Bewusstsein schärfen, dass wir als Konsumenten in vielen Bereichen manipuliert werden sollen und uns sogar dagegen wappnen? Darüber möchten wir mit Ihnen und unserer Expertin ins Gespräch kommen.
Lucia Reisch, ist Professorin of Behavioural Economics and Policy an der University of Cambridge (UK) und nahm in den vergangenen Jahren eine leitende Rolle in verschiedenen große EU-Forschungsprojekten zu Verbraucherverhalten und Verbraucherpolitik ein. Ihre Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Verhaltensökonomik, nachhaltiges Konsumentenverhalten und der Zusammenhang von Digitalisierung und Verbraucherverhalten. Frau Reisch ist Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).
In Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).

Plätze frei Vortrag: Immer wenn es klingelt... (10015)

Do. 02.02.2023 10:00 - 11:30 Uhr in Gaustraße 20
Dozentin: Elsbeth König

Vortrag: Immer wenn es klingelt...
Tipps zum Schutz vor Trickbetrug
Es gibt immer wieder neue Maschen von Trickbetrug an der Haustür am Telefon oder im Internet. Trickbetrügerinnen entwickeln immer neue Tricks, sich an Mitmenschen unrechtmäßig zu bereichern oder in ihre Wohnung zu gelangen. Opfer kann jede werden. Seniorinnen sind allerdings bevor-zugte Opfer des Trickbetrugs. In diesem Vortrag werden verschiedene kriminelle Machenschaften jeder aufgezeigt und Tipps vorgestellt, wie man sich dagegen schützen kann.

Anmeldung auf Warteliste Livestream - vhs.wissen live: Vom Lateinischen zu den romanischen Sprachen (10107X)

Mi. 25.01.2023 19:30 - 21:00 Uhr in Online
Dozent: Rainer Schlösser

Wir wissen: Sprache ist stetem, wenn auch kaum merklichem Wandel unterworfen.
Im Falle der romanischen Sprachen sind wir in der glücklichen Situation, ihren Ursprung, das Lateinische, bestens zu kennen. Der Sprachwandel lässt sich also seit über 2000 Jahren "am lebenden Objekt" beobachten, und wir können herausfinden, welche Mechanismen dabei am Werk sind. Dadurch hat die Erforschung der romanischen Sprachgeschichte Modellcharakter für die Art und Weise, wie Sprache sich verändert. Denn solche Mechanismen gestalten nicht nur das Lateinische zu romanischen Sprachen um, sondern sie entfalten ihre Wirkung auch woanders, nicht zuletzt im Deutschen.
Rainer Schlösser war Professor für Romanische Sprachwissenschaft an der Universität Jena. Seine Hauptarbeitsgebiete sind Sprachgeschichte, Etymologie und Wortgeschichte, Dialektologie und Sprachkontakt.

Anmeldung auf Warteliste Livestream - vhs.wissen live: Ist Geschichte gestaltbar? (10108X)

Mo. 30.01.2023 19:30 - 21:00 Uhr in Online
Dozent: Kurt Bayertz Kurt

Die Idee, dass Menschen ihre Geschichte machen oder gestalten können, ist aus dem politischen Leben nicht verschwunden. Im Gegenteil scheint sie angesichts der akut gewordenen globalen Probleme wie dem Klimaschutz eine Art Wiedergeburt zu erleben.
»We are here to make history« - mit diesen Worten stimmte 2014 der damalige Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon, die Regierungsvertreter auf den Klimagipfel in New York ein. Nicht nur Regierungsvertreter und Politiker, auch Bürger und Aktivisten erheben den Anspruch, Geschichte gestalten zu können. Aber die Vorstellung, dass menschliches Handeln sich nicht innerhalb einer vorgegebenen kosmischen Ordnung oder am Leitfaden einer göttlichen Vorsehung abspielt, ist verhältnismäßig jung: Sie ist ein Produkt der Aufklärung. Und unumstritten war sie zu keinem Zeitpunkt. Im Gegenteil: Von Beginn an war sie mit grundsätzlichen, teils religiös, teils philosophisch, teils empirisch motivierten Bedenken konfrontiert.
Kurt Bayertz lehrte bis 2017 praktische Philosophie an der Universität Münster. Für sein Buch "Der aufrechte Gang - Eine Geschichte des anthropologischen Denkens" wurde er mit dem Tractatus-Preis für philosophische Essayistik ausgezeichnet.
Patrick Bahners ist Journalist im Feuilleton der FAZ. Er hatte Lehraufträge am Historischen Seminar der Universität Bonn und am Institut für Literaturwissenschaft der Universität Frankfurt am Main inne. 2003/2004 war er Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. 2012 hatte er die Dahrendorf-Gastprofessur an der Universität Konstanz inne

Plätze frei Vortrag: Saufen für den Führer (10110)

Do. 02.03.2023 19:00 - 20:30 Uhr in Gaustraße 20
Dozent: Dr. Christof Krieger

Nie zuvor - und auch nie danach(!) - hat es in Deutschland eine gewaltigere Absatzaktion für die heimischen Winzer gegeben: Unter der eingängigen Parole 'Wein ist Volksgetränk!' entfaltete das NS-Regime in den Friedensjahren des Dritten Reiches eine groß angelegte Weinpropaganda, die das Trinken deutschen Rebensaftes als geradezu nationale Tat beschwor. Und mehr noch: Ab 1935 übernahmen annähernd 1.000 Städte vom Rheinland bis nach Hinterpommern besondere 'Weinpatenschaften' für einzelne Winzerorte, wobei im Rahmen eines im ganzen Reich stattfindenden 'Festes der deutschen Traube und des Weines' vom Parteiapparat der NSDAP allerorten volkstümliche Weinfeste und Umzüge organisiert worden waren. Der Volksmund machte daraus rasch die Parole: 'Saufen für den Führer!' Tatsächlich wurde den deutschen Winzern damit seitens des Hitlerstaates eine propagandistische Aufmerksamkeit gewidmet, wie sie keiner anderen vergleichbaren Berufsgruppe in den Jahren der Hitlerdiktatur je zuteil geworden ist...

Auch in der Rheinstadt Bingen beteiligte man sich nach Kräften an dem staatlich verordneten einwöchigem Trinkgelage, wobei sich die Bevölkerung bereitwillig den Rebenerzeugnissen der eigenen Nahewinzer widmete.

'Saufen für den Führer!', so lautet folgerichtig das Thema eines Vortrages, in dem der Traben-Trarbacher Museumsleiter Dr. Christof Krieger dieses ungewöhnliche Kapitel der Binger Stadtgeschichte vorstellen möchte. Der promovierte Historiker, der sich in seiner Doktorarbeit an der Universität Trier erstmals wissenschaftlich mit der nationalsozialistischen Weinpropaganda beschäftigte, wird dabei auch Einblicke in die politische Aufladung und Instrumentierung des Binger Winzerfestes durch die Nationalsozialisten geben.

In Zusammenarbeit mit der Historischen Gesellschaft Bingen und dem Arbeitskreis Jüdisches Bingen

Keine Online-Anmeldung möglich Letzte-Hilfe-Kurs (10510)

Sa. 25.03.2023 11:00 - 15:00 Uhr
Dozentin: Malteser-Hospizdienst

Letzte-Hilfe-Kurs - Am Ende wissen, wie es geht

Das Lebensende und Sterben unserer Angehörigen, Freunde und Nachbarn macht uns oft hilflos, denn uraltes Wissen zum Sterbegeleit ist mit der Industrialisierung schleichend verloren gegangen. Um dieses Wissen zurückzugewinnen, bieten wir einen Kurz-Kurs zur "Letzten Hilfe" an. In diesen Letzte-Hilfe-Kursen lernen interessierte Bürgerinnen und Bürger, was sie für die ihnen Nahestehenden am Ende des Lebens tun können.
Kleines 1x1 der Sterbebegleitung
Wir vermitteln Basiswissen, Orientierung und einfache Handgriffe. Sterbebegleitung ist keine Wissenschaft, sondern ist auch in der Familie und der Nachbarschaft möglich. Wir möchten Grundwissen an die Hand geben und ermutigen, sich Sterbenden zuzuwenden. Denn Zuwendung ist das, was wir alle am Ende des Lebens am meisten brauchen.
Begleiten statt töten
Die letzte Hilfe, die einem Menschen in seinem Leben zuteil wird, darf keine sein, die ihn tötet. Der Abschied vom Leben ist der schwerste, den die Lebensreise für einen Menschen bereithält. Deshalb braucht es, wie auf allen schweren Wegen, jemanden, der dem Sterbenden die Hand reicht. Diese Hand zu reichen erfordert nur ein bisschen Mut und Wissen. In unserem Letzte-Hilfe-Kurs vermitteln wir beides.

Anmeldung direkt bei:
Malteser Hilfsdienst e.V., Hospizdienst St. Hildegard, Veronastraße 14, 55411 Bingen
06721-18588-131
E-Mail: andrea.nichell-karsch@malteser.org
Internet:http://www.malteser-bingen.de



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